Wer das Kontrollschild ersteigert hat, bleibt vorerst unklar. Die Online-Versteigerung lief anonym ab. Sie hatte am 8. Februar begonnen und endete am 14. Februar um 21.55 Uhr.

Das Zuger Strassenverkehrsamt legte einen jeweiligen Mindestpreis fest. An der Auktion teilnehmen durfte, wer das Kontrollschild mit einem Fahrzeug immatrikuliert, dessen Halter oder Halterin im Kanton Zug Wohnsitz oder Firmensitz hat und das Fahrzeug am Ort des Wohn- oder Firmensitzes üblicherweise über Nacht abstellt.

Der Kanton Zug hat erstmals eine derartige Auktion durchgeführt. Geplant sind mindestens drei bis vier pro Jahr. Das Strassenverkehrsamt rechnet mit einem Erlös von etwa 400'000 Franken zugunsten der laufenden Rechnung in den nächsten vier Jahren.

Der Zuger Kantonsrat hatte 2017 die gesetzlichen Grundlagen geschaffen, damit das Strassenverkehrsamt Zug attraktive Zahlenfolgen auf den weissen Kontrollschildern von Personenwagen und Motorrädern versteigern kann, wie Sicherheitsdirektion und Strassenverkehrsamt gemeinsam mitteilten.