Die Geschäftleitung des in Oberentfelden ansässigen Unternehmens Areva T&D AG hat seine Belegschaft am Donnerstagmorgen über die geplanten Abbaumassnahmen informiert. Dies geht aus einer Medienmitteilung der Gewerkschaft Syna hervor. Demnach könnten im Kanton Aargau «im schlimmsten Fall» bis zu 140 Stellen verloren gehen.

«Möglichst keine Kündigungen»

Syna anerkenne die Bemühungen der Firmenleitung, den Standort und die verbleibenden Arbeitsplätze zu erhalten, heisst es im Communiqué weiter. Auch sei es klar, dass Strukturanpassungen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten manchmal nötig seien. «Restrukturierungen sollen jedoch so durchgeführt werden, dass möglichst keine Kündigungen ausgesprochen werden müssen», schreibt die Gewerkschaft.

Auch die Gewerkschaft Unia fordert die Firma auf, im Dialog mit den Sozialpartnern aktiv nach sozialverträglichen Alternativen zu einer Massenentlassung zu suchen. Dazu gehören gemäss Unia unter anderem die Prüfung von frühzeitigen Pensionierungen, von Altersteilzeitmodellen und die Ausschöpfung der Möglichkeiten zur Kurzarbeit.

Nach Syna-Angaben läuft seit dem 11. August ein Konsultationsverfahren. Erst nach dessen Abschluss werde entschieden, welche Massnahmen umgesetzt werden könnten. (bau)