Betroffen seien Orte in den Bezirken Escuintla, Sacatepéquez und Chimaltenango, worden, sagte der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde Conred, David de León, am Montag.

Ein Gemisch aus Asche, Lava und giftigen Gasen hatte bei einem Ausbruch des Feuervulkans im Juni mehr als 190 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 230 weitere Menschen wurden als vermisst gemeldet.

Am Sonntagmorgen brach der Vulkan nun zum fünften Mal in diesem Jahr aus. Nach Angaben des staatlichen Vulkaninstituts schoss die Lava 500 Meter hoch aus dem Krater, die Aschesäule war mehr als tausend Meter hoch.

In mindestens sieben Orten an den südwestlichen Hängen des Vulkans regnete es dem Sprecher zufolge Asche. Der 3763 Meter hohe Vulkan liegt 35 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt. Zuletzt war er zwischen dem 6. und 9. November ausgebrochen. Damals gab es keine Opfer oder Schäden.