1. Footypool – zwischen Billard und Fussball

Sie haben ein gutes Ballgefühl, ein Auge für den richtigen Winkel, mögen aber nicht 90 Minuten über den Rasen rennen? Dann ist Footypool vielleicht die richtige Sportart für Sie. Es handelt sich um eine Kreuzung zwischen Billard und Fussball, auf dem aufblasbaren Spielfeld versucht man, mit dem weissen Ball die anderen in die Löcher zu kicken. 

2. Bettrennen – dieses Rennen ist nur für einen gemütlich

Bettrennen, das tönt erstmal sehr entspannt. Für denjenigen, der auf dem Bett liegt, ist es das auch – mehr oder weniger. Weniger deshalb, weil er nicht auf dem Bett schlafen kann, denn er darf nicht runterfallen. Und das Rennen geht nicht nur über Land, sondern auch kurze Strecken über Wasser.

Das Rennen findet jährlich in der englischen Stadt Knaresborough statt. 

3. Kangoo jump – hüpfen wie ein Känguru

 

Mit «Kangoo jump» hat ein neuer Fitness-Trend die Schweiz erreicht. Was man dazu braucht sind sogenannte Rebound-Sportschuhe. Dank der Federvorrichtung an den Sohlen hüpft man munter durch die Luft. Das soll sich positiv auf Wohlbefinden und Gesundheit auswirken. «Freizeit- und Leistungssportler verwenden Kangoo Jumps für Ihr Ausdauer- und Fitnesstraining», heisst es auf der Seite Kangoo Club Schweiz. Die trendige Sportart sei eine Alternative zum herkömmlichen Joggen, Laufen oder Inline fahren. Und so sieht das ganze aus, wenn man sich auch noch synchron bewegen kann:

4. Schlammfussball – der Match im Matsch

Ärgern Sie sich, wenn an der Fussball WM manche spieler stärker auf ihre Frisur fokussiert sind als auf den Ball? Nun, im Schlammfussball ist das sicher nicht so. Denn wie es der Name schon sagt, wird hier im Schlamm gespielt. Gespielt wird mit sechs Spielern pro Team und auf einem Feld, das etwa halb so gross ist wie ein reguläres Fussballfeld.

5. Bossaball – Volleyball mit Trampolin

Zugegeben, Bossaball ist nichts, das man mal eben schnell im Garten oder in der Badi spielen kann. Denn das Spielfeld ist ein 18 mal 14 Meter grosses Luftkissen, in dessen Mitte ein Netz gespannt ist. Auf beiden Seiten ist ein Trampolin – das Netz ist je nach Stärke der Spieler in der Höhe verstellbar. Jede Mannschaft hat zwei bis fünf Spieler.

6. Sepak Takraw – für die Superathleten

Saltos machen Sie für gewöhnlich schon vor dem Frühstück, und dabei noch einen Ball zu treffen bereitet Ihnen keine Probleme? Dann haben Sie gute Voraussetzungen, um Sepak Takraw zu spielen. Auch das ist eine Abwandlung des Volleyballs, und besonders in den asiatischen Ländern bekannt und beliebt. 

7. Motoball – die wohl schnellste Mannschaftssportart der Welt

Der Ball hat einen Durchmesser von 40 cm und ist 1,2 Kilogramm schwer. Die Spieler, die danach treten, sind schneller als Ronaldo. Und dafür müssen sie sich nicht mal besonders anstrengen, denn beim Motoball düst man mit dem Motorrad übers Spielfeld. Dafür sind die Spieler wohl etwas härter im Nehmen als ihre Kollegen an der WM – zumindest sieht es schmerzhafter aus, wenn zwei Spieler in voller Fahrt ineinander donnern.

8. Loopy Ball – Tore schiessen Nebensache

Bei dieser Sportart sind Zusammenstösse gewollt – denn manch einem macht das Gegner umschupsen mehr Spass als das Tore schiessen. Die Spieler sind in aufblasbare Kugeln verpackt, so dass man auch einen härteren Crash ohne Verletzungen übersteht. Die lustige Sportart kommt aus Deutschland.

9. Unterwasserhockey – für Spieler mit langem Atem

Genau das Richtige für heisse Tage, denn wie es der Name schon sagt, wird Unterwasserhockey unter der Wasseroberfläche gespielt. Die Spieler haben nicht etwa eine Taucherausrüstung, sondern nur Schnorchel, Maske und Flossen – wer lange die Luft anhalten kann, ist also im Vorteil. Der Schläger darf maximal 35 cm lang sein. Gespielt wird zwei bis dreieinhalb Metern Tiefe.

10. Handtaschenweitwurf – der Sport für modebewusste Frauen und Männer

Ja, das gibt es wirklich. Es gab 2012 bis 2016 sogar eine Weltmeisterschaft, amtierender Weltmeister ist demnach Dänemark, 2015 gewannen die Österreicher. Neben der Weite wird laut Regelwerk auch die «Liebe zur Handtasche» und die «Sensibilität und Sentimentalität beim Loslassen» bewertet. Frauen werfen mindestens ein Kilogramm, Männer zwei. Die Handtäschchen werden mit Sand befüllt.