Die BCU ist nach eigenen Angaben die erste Schweizer Bibliothek, die das neue flache Touchscreen-Gerät von Apple in die Ausleihe aufgenommen hat. Die Bibliothek hatte vergangenen August bereits den Kindle von Amazon von ihren Nutzern testen lassen, auch das als Schweizer Exklusivität, wie sie sagt.

Der iPad ist seit Ostersamstag in den USA auf dem Markt und ist dort bisher eine halbe Million Mal verkauft worden, wie Apple-Chef Steven Jobs letzten Freitag vor der Presse sagte.

In der Schweiz ist das Gerät offiziell erst ab Ende April erhältlich. Die hiesigen Preise sind noch nicht bekannt gegeben worden, doch wird mit mindestens 700 Franken pro Gerät gerechnet.

Ende März hatte bereits die Kornhausbibliothek Bern bekannt gegeben, dass bei ihr 20 E-Book Readers des Typs Sony PRS-600 für eine Gebühr von 12 Franken einen Monat lang ausgeliehen werden können.

Die Zentralbibliothek Zürich ZB stellt seit letztem Sommer einen Sony-Reader und einen Kindle aus. Lesegeräte anzuschaffen, um sie auszuleihen, erwägt die Bibliothek aber laut ihrem Sprecher Oliver Thiele nicht, unter anderem weil sie teure Beschädigungen befürchtet.

Die ZB sehe ihre Aufgabe darin, Plattformen anzubieten, von denen die Nutzer die digitalen Inhalte auf ihre eigenen Geräte herunterladen können, sagte Thiele gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.