Mit einer Höhe von 46 Metern ist das "Swisswheel" auf dem Europaplatz vor dem KKL nicht nur das grösste der Schweiz. Noch nie stand laut den Verantwortlichen ein höheres Riesenrad in Luzern. Das holländische Fabrikat wurde erst im April ausgeliefert und noch am Vorabend der "Määs" eingesegnet. Es verfügt über 36 geschlossene Gondeln, davon eine in VIP-Ausführung.

Die Fahrt in letzterer kostet 120 Franken, dauert dafür eine halbe Stunde. Im Preis inbegriffen ist eine Flasche Champagner. Vier Personen haben Platz und dank Abdunkelung reichlich Privatsphäre.

Noch höher als das Riesenrad ragt dieser Tage der Freifallturm auf dem Inseli über die Dächer von Luzern. Der "Spin-Tower" ist 80 Meter hoch und bietet einen Rundblick über die Stadt.

Auf diese Bahnen verzichte sie, sagte Stadträtin Manuela Jost bei der Eröffnungsrede. Sie habe in der Politik genügend Adrenalin. Früher aber war das anders. Sie erinnere sich gut an ihre erste Fahrt in einem roten Putschauto. Heute gehöre die "Määs" als lebendiges Kulturgut zu Luzern, an der man ausgelassen das Leben feiern könne. Sagte sie, und liess zur Eröffnung der Messe eine Konfetti-Bombe explodieren.

Rund 100 Marktstände

Neben den Attraktionen des Luna-Parks lockt die Warenmesse mit 100 Markt-Holzhäuschen auf dem Inseli. Sie ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet; die Bahnen jeweils bis 22 Uhr, am Freitag und Samstag eine Stunde länger.

Bis am 21. Oktober werden auf dem "Määs"-Gelände vom Bahnhof- über den Europaplatz bis zum Inseli rund 350'000 Besucherinnen und Besucher erwartet.