Zuvor war von neun Todesopfern offiziell die Rede gewesen. Mehr als 1,5 Millionen Haushalte seien derweil weiter von der Stromversorgung abgeschnitten. Bis das Stromnetz wieder vollständig instand gesetzt sei, werde es vermutlich noch mehrere Tage dauern, hiess es.

Rund 42'000 Haushalte seien zudem weiterhin von der Wasserzufuhr abgeschnitten. Das Beben der Stärke 6,7 hatte die Menschen am Donnerstagmorgen um kurz nach 03.00 Uhr (Ortszeit) im Schlaf überrascht.

Stärke 6.6: Erdbeben in Japan bringt Flugzeuge ins Wanken und Häuser zum Einsturz

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Die japanische Nordinsel Hokkaido wurde am frühen Donnerstag (Ortszeit) von einem Erdbeben der Stärke 6.6 erschüttert. Laut Behörden gab es mindestens 48 Verletzte, viele Personen würden zudem vermisst.

Japans Fernsehsender zeigten Bilder von völlig zerstörten Wohngebäuden und aufgerissenen sowie mit Schlamm überschwemmten Strassen. Rund 300 Menschen erlitten Verletzungen. Etwa 6400 Menschen mussten die Nacht auf Freitag in Notunterkünften verbringen, während die Region von bereits rund 100 Nachbeben weiter erschüttert wird. Die Meteorologische Behörde warnte auch für die nächsten Tage mit andauernden Nachbeben.

Kurz zuvor hatte ein gewaltiger Taifun Japan heimgesucht, wobei ebenfalls mehrere Menschen ums Leben kamen.