Laien bilden mit ihren privaten Autos zunehmend Fahrschüler aus und kassieren dafür Geld.

Rechtlich bewegen sie sich damit in einer Grauzone, weil sie über keine Ausbildung als Fahrlehrer verfügen. Zudem verärgern diese sogenannten Fahrbegleiter als Billigkonkurrenz die etablierten Fahrlehrer.

Nun reagiert der Schweizerische Fahrlehrerverband (SFV). Er will Fahrbegleitern, die sich illegal gewerblich betätigen, das Handwerk legen. Der Verband ruft laut der «NZZ am Sonntag» seine Mitglieder dazu auf, die Augen nach Begleitern offenzuhalten, die regelmässig dieser Beschäftigung nachgehen, und diese zu melden.

Unter Beobachtung der Fahrlehrer steht zudem ein Onlineportal, das im letzten Jahr von zwei Studenten der Universität St. Gallen mit dem expliziten Ziel gegründet wurde, Fahrschüler und Begleiter zu vermitteln.