Nach der ersten Welle der Empörung wird klar: Die angekündigten Mehrkosten für das Pendeln sind erst der Anfang. Peter Vollmer, Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr, rechnet mit einem noch stärkeren Preisanstieg als vom Bundesrat prognostiziert. Benutzer des öffentlichen Verkehrs müssen gemäss seiner Rechnung bis zu 40 Prozent mehr zahlen als heute. Grund seien neue Züge und Investitionen in die Sicherheit. Dass das Pendeln noch teurer werden dürfte als vom Bundesrat angekündigt, vermuten auch Vertreter des Strassenverkehrs. Thomas Egger, Direktor der Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete, hält sogar eine Verfünffachung des Preises für die Autobahnvignette auf 200 Franken für denkbar, wie er der «NZZ am Sonntag» sagte.