Die Schweizer Polizeien zogen eine mehrheitlich positive Bilanz, obwohl die Ordnungshüter wegen Lärms, kleinen und meist von Feuerwerk verursachten Bränden, Beschädigungen und Streitereien unter Angetrunkenen einiges zu tun hatten.

Im Zürcher Hauptbahnhof wurden nach Auseinandersetzungen zwölf Personen festgenommen, teilweise vorübergehend. Die Zürcher Kantonspolizisten rückten rund 40 Mal aus, und die Angehörigen der Stadtpolizei waren in der zweiten Nachthälfte pausenlos im Einsatz.

Mehr Notrufe und Blaulichteinsätze als im Vorjahr

Eine arbeitsreiche Nacht haben auch die Basler Blaulichtorganisationen hinter sich. Die Polizei zählte 178 (Vorjahr: 118) Notrufe und 58 (74) Einsätze. Die Sanität musste 43 (36) Mal wegen - zumeist alkoholbedingten - Notfällen ausrücken. Die Feuerwehr wurde acht Mal gerufen.

Kurz nach 22 Uhr musste die Kantonspolizei Basel-Stadt wegen einer unbewilligten Kundgebung einschreiten. Ausserdem verhinderte die Polizei nach eigenen Angaben die Besetzung eines Hauses an der Schwarzwaldallee.

Die Kantonspolizei St.Gallen leistete in der Silvesternacht rund 50 Einsätze, und die Schwyzer Kollegen zählten zwei Dutzend Meldungen. In Genf hatte die Polizei einen unsanften Jahreswechsel: Sie musste eine unbewilligte Demonstration auflösen. Mehrere Dutzend Personen wurden festgenommen.

Die schönsten Bilder zum Jahreswechsel – so feierte die Schweiz Silvester: