Für all jene, deren Sommerferien dieses Wochenende – oder auch schon letzte Woche – gestartet haben, bringt Petrus schönes Sommerwetter.

Heute Samstag scheint vielfach die Sonne, trotz Quellwolken über den Bergen und vom Schwarzwald her aufziehender Wolkenfelder. Mögliche Regengüsse am späteren Nachmittag und am Abend bleiben die Ausnahme, meldet «MeteNews». Mit 25 bis 26 Grad wird vielfach ein weiterer Sommertag in diesem bisher sowieso schon überdurchschnittlich warmen und sonnenreichen Sommer verzeichnet.

Auch am Sonntag dominiert abgesehen von ein paar Wolkenfeldern Richtung Osten und Quellwolken über den Bergen die Sonne, zudem wird es mit 25 bis 27 oder lokal 28 Grad noch eine Spur wärmer. Einzig über den Alpen sind einzelne isolierte Wärmegewitter nicht ausgeschlossen.

Start in die Woche mit viel Sonnenschein

Das wetterbestimmende Hochdruckgebiet mit Namen «Falk», das über dem Atlantik bei Grossbritannien liegt, sorgt auch zu Beginn der kommenden Woche für viel Sonnenschein und Temperaturen im fast schon hochsommerlichen Bereich. 27 bis 28 Grad werden laut dem Wetterdienst erwartet, lokal auch 29 Grad.

Am Dienstag nähert sich von Nordosten her ein Höhentief, das mit möglichen Niederschlägen in weiten Teilen Deutschlands, Polens und auch Südskandinaviens für eine Linderung der extremen Trockenheit in diesen Gebieten sorgen könnte. Das Höhentief dürfte hierzulande allerdings kaum mehr als zeitweise dichtere Wolkenfelder bringen, über den Alpen möglicherweise auch eine etwas erhöhte Schauerneigung. Temperaturmässig verbleiben wir mit 25 Grad im sommerlichen Bereich.

In der Wochenmitte dominiert voraussichtlich wieder die Sonne, und zum Wochenende hin steigen die Temperaturen nach aktuellen Modellprognosen an, vereinzelt könnte die 30-Grad-Marke in Griffweite sein. Jedoch besteht noch eine grössere Unsicherheit bezüglich möglichen Gewittern - eine Hitzewelle ist jedenfalls nicht in Sicht. Nachdem bereits der April und der Mai deutlich zu warm waren, und auch der Juni mit einem Temperaturüberschuss von rund 2 Grad abschloss, liegen wir derzeit (Stand 7. Juli, 14 Uhr) bereits wieder über der langjährigen Monatsmitteltemperatur für den Monat Juli (1981-2010).

Der Überschuss beträgt in Sitten derzeit 2.7 Grad, in Basel 1.9 Grad, in Bern und Luzern sind es 1.5 Grad, Zürich und Aarau 1.1 bis 1.2 Grad. Aussagekräftigere Zahlen folgen dann ab Mitte des Monats, eine abschliessende Monatsbilanz Ende Juli/Anfang August – vieles deutet derzeit aber auf einen zu warmen Juli hin. (mgt)