Die Gewitter zogen am Nachmittag und Abend über die Ostschweiz. Laut SRF Meteo kam es zu heftigen Sturmböen. In Altenrhein SG etwa wurden demnach Winde von bis zu 118 Kilometern pro Stunde registriert.

Dabei stürzten in den Kantonen St.Gallen und Thurgau Bäume um, Keller liefen mit Wasser voll und Strassenabschnitte wurden überspült. Personen kamen nach ersten Erkenntnissen keine zu Schaden.

In Arbon TG brachten die heftigen Sturmböen einen Baum zu Fall.

In Arbon TG brachten die heftigen Sturmböen einen Baum zu Fall.

Im Kanton Graubünden wüteten heftige Gewitter. Dies hatte Folgen: Im Val Russein bei Sumvitg blockierte ein Bach mit Geschiebe die Strasse. Rund zwanzig Personen konnten das Tal erst verlassen, nachdem die Strasse mit einem Pneulader geräumt worden war.

Im hinteren Teil des Val Fallers bei Mulegns schwemmte eine Rüfe eine Brücke weg. Eine dreiköpfige Familie musste die Nacht in ihrem Auto im Tunnel im Val Scharl verbringen, nachdem mehrere Rüfen die Strasse verschüttet hatten. Der Mann und die beiden Frauen wurden am Donnerstagmorgen mit der Helibernina nach Scuol geflogen, wo sie in den Ferien weilen.

Ebenfalls mit dem Helikopter ausgeflogen werden musste eine vierköpfige Tourengruppe, die im Silvrettagebiet ins Gewitter geraten war. Die Rega überführte sie nach Klosters. Von einer Rüfe verschüttet wurde auch die Flüelastrasse auf der Nordseite kurz vor der Passhöhe.

Im Kanton St.Gallen mussten die Rettungskräfte an rund 300 Einsätze ausrücken, wie das «St.Galler Tagblatt» unter Berufung auf die Polizei berichtete. Ein Polizeimitarbeiter bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA in der Nacht mehrere Einsätze. Weitere Angaben machte er nicht.

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