Blocher hielt in Wattwil vor den Delegierten ein Referat, mit dem er für ein Nein zur Initiative des Schaffhauser Ständerats und Industriellen Thomas Minder warb.

Mit ihrer Ja-Parole weicht die SVP St. Gallen überraschend von der Mutterpartei ab. Die SVP St. Gallen hält sich in aller Regel an die Vorgaben der SVP Schweiz, die von Nationalrat Toni Brunner aus Ebnat-Kappel SG präsidiert wird.

Die Abzocker-Initiative spaltet die SVP. Während die Mutterpartei die Nein-Parole gefasst hat, sagen etliche Kantonalsektionen Ja. Neben der SVP St. Gallen sind dies bisher die Parteien aus den Kantonen Thurgau, Zürich, Aargau, Luzern, Uri, Zug, Glarus, Schaffhausen und Unterwallis.

Gegen die Abzocker-Initiative sprachen sich im Sinne der Mutterpartei die SVP-Kantonalparteien von Freiburg, Solothurn, Bern, Schwyz, Genf, Neuenburg, Waadt, Tessin, Basel-Landschaft, Obwalden, Nidwalden und Appenzell Ausserrhoden aus. Über das Volksbegehren wird am 3. März abgestimmt.

Auch Thurgauer SVP sagt Ja

Die SVP des Kantons Thurgau hat am Mittwochabend in Frauenfeld mit 83 zu 48 Stimmen die Ja-Parole zur Abzocker-Initiative beschlossen, über die am 3. März abgestimmt wird. Der Urheber der Initiative, der Schaffhauser Ständerat Thomas Minder, überzeugte.

Minder hielt vor den Delegierten in der Konvikthalle in Frauenfeld das Pro-Referat. Das Kontra-Referat hielt Peter Maag, Direktor der Industrie- und Handelskammer (IHK) des Kantons Thurgau.

Die Abzocker-Initiative spaltet die SVP. Während die Mutterpartei die Nein-Parole gefasst hat, sagen etliche Kantonalsektionen Ja. Neben der Thurgauer SVP sind dies bisher die Parteien aus den Kantonen Zürich, Aargau, Luzern, Uri, Zug, Glarus, Schaffhausen und Unterwallis.