Wie MeteoNews mitteilt, begann der Sommer 2018 bereits ausserordentlich früh, so wurde am 18. April zum Beispiel in Basel-Binningen, Chur oder in Sitten bereits ein erster Sommertag verzeichnet. Auch im Mai und Juni war es überdurchschnittlich warm. Im Juli liegen wir aktuell bei einem Temperaturüberschuss von etwa 1.5 Grad im Vergleich zur Normperiode von 1981 bis 2010. So erstaunt es dann auch kaum, dass die Anzahl der Sommertage im 2018 die durchschnittliche Anzahl der Normperiode 1981 bis 2010 bis Ende Monat vielerorts bereits erreicht oder stellenweise auch übertrifft. Die grosse Hitze blieb bisher aber aus, so liegen wir bezüglich Hitzetagen (Tage mit Höchsttemperaturen von 30.0 Grad und mehr) ziemlich im Durchschnitt, im Süden und speziell auch inneralpin wurden hingegen bereits überdurchschnittlich viele Hitzetage registriert. Wenn der August ähnlich verläuft wie bisher, dürfte sich der Sommer 2018 zwar hinter dem Hitzesommer 2003, aber sicherlich unter den wärmsten Sommern seit Messbeginn einreihen. 

Nachfolgend ein kurzer Überblick über die Anzahl an Sommer- und Hitzetagen im Sommer 2018 bisher im Vergleich zum Hitzesommer 2003 und zur Normperiode 1981 bis 2010: 

Wenn man die gesamte warme Periode seit Mitte April betrachtet, und im Speziellen auch die Trockenheit, sind diese sicherlich als aussergewöhnlich einzustufen. Die Böden sind trocken, die Waldbrandgefahr ist derzeit verbreitet auf Stufe 3 von 5 (erheblich). Im Wallis, im Tessin und in Teilen Graubündens, St. Gallens und im Thurgau ist sie auf Stufe 4 (gross), im Wallis vereinzelt auch auf Stufe 5 (sehr gross), hier wurden von den Kantonen denn auch bereits Feuerverbote im Wald oder allgemein im Freien ausgesprochen. Zudem sind die Gewässer sind bereits ziemlich warm und führen recht wenig Wasser.