Analysiert man die Unfallstatistiken der Schweizer Zivilluftfahrt der letzten Jahre, fällt die unstete Entwicklung auf – anders als beim Strassenverkehr. Dort sinkt die Zahl der Todesfälle. Starben 1990 knapp 1000 und 2005 rund 400 Menschen auf Schweizer Strassen, waren es 2017 noch 230. Als äusserst sicher gilt dagegen der zivile Luftverkehr.

Bei diesem variierte die Summe der Unfälle und schweren Vorfälle (wie Beinahe-Kollisionen) zuletzt zwischen 45 und 87. Im Schnitt sind in der vergangenen Dekade zehn Menschen pro Jahr bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommen – bei durchschnittlich rund 1,5 Millionen Flugbewegungen. Die Kurve (Grafik unten) bei den tödlich Verunglückten kann durch Abstürze grösserer Maschinen wie der Ju-52 oder Linienflugzeuge sprunghaft ansteigen. (sw)