Dies geht aus einem Beschluss des Bundesstrafgerichts hervor.

Swissmedic hat Anfang August vergangenen Jahres bei einer Stiftung, die eine metallurgische Analyse einer solchen Prothese durchführte, eine Hausdurchsuchung gemacht. Ein Arzt des besagten Kantonsspitals hatte die Prüfung in Auftrag gegeben.

Der gleiche Arzt hatte sich danach auch an die Swissmedic gewandt, da unklar war, wer die Rechnung der Materialanalyse bezahlen sollte. Die Swissmedic leitete daraufhin die Untersuchung ein.

Der am Dienstag publizierte Entscheid der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts behandelt nicht die Untersuchung als solche. Es geht darin lediglich um das Begehren des Arztes, der eine Siegelung der bei der Stiftung sichergestellten Unterlagen beantragte.

Weil das Bundesstrafgericht nicht zuständig ist, hat es die Sache an Swissmedic weitergeleitet und ist nicht auf das Begehren eingetreten.