Am Montag, gegen 16.45 Uhr, fuhr ein 45-jähriger Schweizer mit einem Lastwagen mit Anhänger auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich. Zwischen den Autobahnanschlüssen Kriegstetten und Luterbach geriet er rechts von der Fahrbahn ab, überquerte den Pannenstreifen und kollidierte mit dem Wildschutzzaun. Der Lenker verlor dann die Kontrolle über sein Fahrzeug.

«Der Lastwagen geriet ins Schleudern und in der Folge kippte der mit Zeitungen und Zeitschriften beladene Anhänger auf die linke Seite», teilt die Kantonspolizei Solothurn mit. Die Bündel verteilten sich auf der Fahrbahn und auch auf der Gegenfahrbahn, wie Fotos zeigen. Dadurch wurde die gesamte Autobahn in Richtung Zürich blockiert.

Umgekippter Lastwagen-Anhänger auf der A1 sorgt für kilometerlangen Stau

Verletzt wurde niemand, weitere Fahrzeuge kamen nach derzeitigen Informationen nicht zu Schaden.

Die Bergung des Anhängers erfolgte durch ein spezialisiertes Abschleppunternehmen.

Der Autobahnabschnitt musste rund ein dreiviertel Stunden komplett gesperrt werden. Der Unfall hatte im Feierabendverkehr Stau von Kirchberg bis Kriegstetten zur Folge. In Kriegstetten wurden die Verkehrsteilnehmenden von der Autobahn geleitet, was zu Verkehrsbehinderungen in der Umgebung führte.

Der Zeitverlust Richtung Zürich betrug am frühen Montagabend rund 30 Minuten, wie dem Portal des Touring Clubs Schweiz (TCS) zu entnehmen war. In die Gegenrichtung waren es wegen Gaffern ebenfalls ungefähr 15 Minuten. Auch auf den Hauptstrassen in der Umgebung, wohin der Verkehr umgeleitet wurde, stockte es wegen Verkehrsüberlastung.

Reisende in Richtung Zürich wurden via A6 über Interlaken und die A8 über den Brünig gelotst. (ldu/sda)

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