Der Verwaltungsrat würde nach der freiwilligen Liquidation gerne Firmenanteile verkaufen. Mit dem Erlös - der wertvollste Posten ist ein Grundstück in Dornach - möchte der Verwaltungsrat dann einigen, noch ausstehenden Verpflichtungen nachkommen. 

Das dornacher Unternehmen sieht sich aber mit Forderungen der IKB Deutsche Industriebank konfrontiert. Die Forderung beläuft sich auf 11,6 Millionen Franken. Konkret nimmt die IKB eine Garantie in Anspruch, welche die Swissmetal-Konzerngesellschaft für eine Tochterfirma abgab.

Der Verwaltungsrat von Swissmetal erachtet die Besicherung als werthaltig. Man werde sich bemühen, mit der IKB ein Stillhalteabkommen abzuschliessen. Mit einem solchen Abkommen würde die IKB auf die Auszahlung der Garantie verzichten. Dies wiederum ist Voraussetzung für die freiwillige Liquidation von Swissmetal, die der Verwaltungsrat den Aktionären an der heutigen Generalversammlung vorschlägt. Über die Gespräche mit der IKB über ein Stillhalteabkommen wird Swissmetal nach eigenen Angaben informieren, sobald ein Resultat vorliegt.

Nachlassstundung läuft noch bis September

Die Swissmetal befindet sich seit dem 20. Juli 2011 in einer Nachlassstundung. Diese läuft aber nur befristet bis zum 20. September 2012. Bis dahin hat der Buntmetallverarbeiter Zeit, die Vorbereitungen für die Gläubigerversammlung weiterzuführen sowie den Betrieb an den beiden Standorten Dornach und Reconvillier und die Verkaufsverhandlungen fortzusetzen.

Die Generalversammlung findet heute Nachmittag im Restaurant Treff.Zwölf in Dornach statt. (sda/ldu)