Faustball Die Männer des STV Oberentfelden punkten auch in der zweiten NLA-Runde dank einem ungefährdeten 3:0-Sieg gegen Walzenhausen. Gegen Titelanwärter Widnau gabs allerdings nicht viel zu holen.

«Am Ende hat sich bei diesen schwierigen Bedingungen die grössere Qualität durchgesetzt», so das Fazit von Konrad «Koni» Keller, dem Trainer der Oberentfelder nach der Partie gegen Widnau. Seine Equipe konnte trotz Wind und nassem Untergrund jeweils zu Beginn der Sätze mit dem Favoriten aus der Ostschweiz mithalten, doch mit zunehmender Dauer der Durchgänge waren die Widnauer zu stark.

«Wir hatten phasenweise etwas Probleme, unsere Position zu finden und die ersten Bälle sauber zu spielen», so Keller. «Das hat für Widnau mit seiner Klasse und Erfahrung gereicht, um uns in jedem Satz zu distanzieren. Zudem hat uns der Glaube gefehlt, dass wir die Partie nach dem schlechten Start noch drehen können.»

So setzte es für die Oberentfelder im ersten Spiel eine 0:3-Niederlage ab. Den Exploit hatten sie damit klar verpasst. Doch das wichtigere der beiden Spielen dieser zweiten NLA-Runde stand erst noch bevor: Das Duell mit Walzenhausen, einem direkten Konkurrenten wenn es darum geht, die Abstiegsregion so schnell wie möglich zu verlassen. «Unsere Devise lautet, in jeder Runde zu punkten. Wir wollten gegen Walzenhausen unbedingt den Sieg holen», gab Keller die Marschrichtung vor.

Souveräner Sieg

Und seine Spieler setzten diese konsequent um. Im Vergleich zum ersten Spiel war auch der Glaube an den Sieg vom ersten Ballwechsel an spürbar. Entsprechend ging der ersten Satz mit 11:7 an Oberenfelden. Der zweite Umgang war dann umkämpfter. Auf der vom Wind benachteiligten Seite gerieten die Oberentfeldern mit 7:9 ins Hintertreffen.

Doch dank vier Punkten in Serie konnten sie den Satz noch mit 11:9 für sich entscheiden und gingen damit vorentscheidend in Führung. Der dritte Durchgang war dann Formsache. 11:8 lautete das Ergebnis im dritten Durchgang.

«Ein 3:0 in der Hinrunde gegen einen direkten Konkurrenten ist eine gute Leistung. Wir haben abgeklärt gespielt und haben unser Ziel für diesen zweiten Spieltag erreicht – auch wenn für den Exploit gegen Widnau noch einiges gefehlt hat», so das Fazit von Trainer Keller nach der zweiten Runde. Die Oberentfelder liegen derzeit auf Rang sechs in der Tabelle.

Am nächsten Wochenende wollen sie nun einen weiteren Schritt machen, um sich aus der Abstiegsregion zu verabschieden. Dafür streben sie im Heimspiel (Samstag, 16 Uhr) einen Sieg gegen den Aufsteiger aus Rickenbach-Wilen an. Zudem duellieren sie sich auch noch mit dem Team aus Neuendorf.

Die NLA-Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg mit Captain Sabrina Siegenthaler starten am Sonntag in die neue Saison.

Die NLA-Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg mit Captain Sabrina Siegenthaler starten am Sonntag in die neue Saison.

Auftakt für die Frauen

Am nächsten Wochenende spielen aber nicht nur die Männer, sondern auch die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg. Die Oberentfelderinnen konnten bislang noch nicht ins Spielgeschehen eingreifen, da die erste NLA-Runde der Frauen wegen des schlechten Wetters verschoben werden musste. Jetzt aber gilt es auch für die Mannschaft von Captain Sabrina Siegenhaler ernst. Am Sonntag spielen sie gegen die amtierenden Schweizer Meisterinnen aus Jona und gegen die Aufsteigerinnen aus Elgg, gegen die ein Sieg absolut Pflicht ist.