Mit Bernhard Burgener kam ein Mann als neuer Präsident, der seine Millionen insbesondere auch in der Filmbranche gemacht hat. Wenn einer weiss, was es braucht, um die Menschen mit einer Geschichte zu fesseln, dann er. Und genau das haben Burgener und sein Team sich auf die Fahne geschrieben: Der FCB soll die Menschen wieder bewegen, nicht einfach nur von Erfolg zu Erfolg hetzen.

FCB-Barometer

Deshalb hat man das Team verjüngt und mit Raphael Wicky einen neuen Trainer verpflichtet. Auch nach dem 2:0 gegen GC beurteilen wir, was uns der FCB in Sachen Unterhaltung und Jugend geboten hat. In Anlehnung an Präsident Bernhard BURgener, Sportchef Marco STREller und Trainer Raphael WiCKY vergeben wir pro Kategorie zwischen 1 und 10 «Burstreckys».

Unterhaltung

Der FCB gewinnt in Zürich hoch verdient mit 2:0. Er gerät dabei nie auch nur annähernd in Gefahr, Punkte liegen zu lassen. Den einzigen Vorwurf den sich die Basler gefallen lassen müssen: Die Chancen Auswertung war doch eher dürftig. Der FCB könnte locker doppelt so viele Tore schiessen, wenn er die zahlreichen Möglichkeiten nicht so fahrlässig vergeben hätte. Das Spiel war mässig unterhaltsam, weil der FCB auf jeder Position «besser, schneller und intelligenter» (Murat Yakin) agierte als GC. Dafür gibt es von uns fünf «Burstreckys».

Die «Burstreckys»

Die «Burstreckys»

Jugend

Raphael Wicky schickt gegen GC die beste Elf auf den Platz. Das heisst von den jungen Spielern beginnen Raoul Petretta (20), Dimitri Oberlin (20), Albian Ajeti (20), Manuel Akanji (22) und Mohamed Elyounoussi (23). Wirklich überzeugen können aber nur Akanji, Elyounoussi und Petretta. Ajeti vergibt zu viele Möglichkeiten, Oberlin bleibt blass. Und mit den Wechseln (Bua, 24, kommt für Oberlin, Serey Die, 33,für Steffen, 26,und Van Wolfswinkel, 28, für Ajeti) von FCB-Trainer Raphael Wicky steigt das Durchschnittsalter gar noch. Dafür gibt es im letzten Spiel vor der Winterpause fünf «Burstreckys».