Der tiefe Rheinpegel, freundliches Wetter und ein begeistertes Publikum entlang des Rheinufers vermochten die stärksten Frauen für einen neuen Streckenrekord bei der Mirabaud-Classic zu nutzen. Bei den Männern gewann der Deutschland-Achter in 18:51,20 Minuten und verfehlte seinen Streckenrekord aus dem letzen Jahr nur knapp. Hinter dem Paradeboot des
Leistungszentrums Dortmund belegten die Ruderer von Dukla Prag den zweiten und Boot 2 aus Dortmund den dritten Rang.

Bei der Frauen-Elite war erstmals der Frauen-Nationalachter aus Grossbritannien am Start und
verwies mit einer Siegeszeit von 21:04,12 und einem Vorsprung von gut 18 Sekunden die
Dominatorinnen der letzten Jahre, den Achter des VK Slavia Prag, auf den zweiten Platz. Dritte
wurden die Frauen von Nereus Amsterdam in einer Zeit von 22:00,37. Bei den Juniorinnen und Junioren war das Feld fest in tschechischer Hand. Es siegte bei den Juniorinnen die Renngemeinschaft aus Hamr, Pardubice und Blesk in der Zeit von 22:27,05.

Ideale Bedingungen: Schönes Wetter und starke Boote sorgten für eine gute Regattastimmung entlang des Rheins.

  

Nur wenige Sekunden länger benötigte die Renngemeinschaft aus Prag, Smichov und Vaigar,
ebenfalls aus der Tschechischen Republik. Dritte wurden hier die Ruderinnen von Lysa nad
Labem und Melnik. Bei den Junioren gab es mit der Renngemeinschaftschaft von Prag, Prerov,
Hodonin, Otrokovice, Smichov und Lysa nad Labem ebenfalls einen tschechischen Sieg.
Dahinter platzierte sich die tschechische Juniorenauswahl auf Platz zwei und auf den dritten
Rang ruderte der Achter von VK Slavia Prag.

Bei den Masters gab es bei den Männern einen klaren Sieger. Es siegte der Achter von Pole
Aviron Nancy in der Zeit von 21:42,16. Eine halbe Minute länger war der zweitplatzierte Achter der Renngemeinschaft aus Thalwil und Wädenswil unterwegs. Dritter wurde der Rowing Club Bern. Die Masters Frauen Kategorie hatte den engsten Entscheid des Tages. Letztlich siegte die deutsche Renngemeinschaft aus Hamburg, Hannover, Neuss, und Lübeck mit 4 Zehnteln Vorsprung vor dem Schweizer Team aus Zürich, Küsnacht, Baden, Ceresio und Biel. Dahinter ruderte die Luzerner Mannschaft auf den dritten Rang.