Keine 24 Stunden nach der Rückkehr vom Europacup-Trip aus dem ungarischen Bekescsaba standen die Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen in der heimischen Löhrenackerhalle bereits wieder auf dem Feld. Doch diesmal hiessen die Gegenspielerinnen nicht Perovic, Ivanovic, Bokan oder Mlinar, sondern Klopfenstein, Juric und Nicolet. Und dass da natürlich ein Klassenunterschied vorhanden ist, war vom ersten Ballwechsel an nicht zu übersehen.

Zwar lagen die Gäste beim ersten Time-out überraschend mit 8:6 in Front, doch danach zeigten Topskorerin Dora Grozer und Jessica Ventura, was Sache ist. Mit viel Spielwitz und sauberen Angriffen drehte das Heimteam unter der Regie von Passeuse Tess von Piekartz das Resultat und ging seinerseits mit 16:10 und 20:11 in Führung. Es war dann die österreichische Angreiferin Monika Chrtianska, welche mit ihren Punkten den klaren Satzgewinn festmachte. Im zweiten Durchgang lag das Team von Head-Coach Andreas Vollmer schnell mit vier Punkten voran, doch die kämpferischen Jurassierinnen liessen sich nie definitiv abschütteln.

So sahen die Zuschauer einige hart umkämpfte Ballwechsel, die aber in der Summe, trotz einem zwischenzeitlichen 18:21-Rückstand, in der entscheidenden Phase an den nervenstarken klaren Favoriten gingen. Im dritten Satz, jetzt mit Annalea Maeder am Pass, machten wieder Grozer, Gabi Schottroff und die an diesem Abend wohl beste Sm’Aesch-Akteurin Chrtianska – trotz fünf Satzbällen für die Gäste – beim ersten Matchball alles klar und holten sich trotz kleiner Satzverlängerung die budgetierten drei Punkte (31:29).

Sm'Aesch wieder Leader

Das Fazit von Trainer Andreas Vollmer nach der gewonnenen Partie war klar und deutlich: «Solche Spiele bringen uns weiter. Fünf Satzbälle abwehren und den ersten Matchball verwerten, so etwas kannst du in keinem Training simulieren.» Weil der bisherige Leader Düdingen an diesem Wochenende spielfrei hat, holen sich die Baslerinnen mit diesem Sieg auch die Tabellenführung zurück.