Die HSG Leimental kämpft weiterhin mit Verletzungen und Abwesenheiten. So konnte Trainer Scherb auch gegen die bis dahin ungeschlagenen Kreuzlinger lediglich auf einen dezimierten Kader zurückgreifen. Nichts desto trotz wollten die Leimentaler den Tabellen-Leader mit einer konzentrierten Verteidigungsarbeit und einem konsequenten Angriff vor eine Aufgabe stellen.

Und dies gelang in der Startphase. Auch dank einem stark aufspielenden Sven Somalvico im Tor der Baselbieter konnte das Spiel zu Beginn sehr ausgeglichen gestaltet werden und die HSG lag nach zehn Minuten mit 4:2 Toren in Führung.

Bereits zur Pause im Rückstand

Doch mit einer 2-Minuten-Strafe und drei aufeinanderfolgenden technischen Fehlern straften sich die Leimentaler selbst und büssten ihren Vorsprung ein. Die Mannschaft verlor dadurch nicht nur ihr Konzept, sondern in den Folgeminuten auch leichtfertig viele Bälle im Angriff. So ermöglichte man den Gästen einfache Tore und musste bereits zur Halbzeit einen Rückstand von 8 Toren hinnehmen.

Trotz Pause gelang es den Leimentalern auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht, zu ihrer gewohnten Stärke im Angriff zu finden. Die Verteidigung von Kreuzlingen inklusive der Torhüter zwang die Leimentaler weiterhin zu vielen Fehlern. So bauten die Gäste ihre Führung bis zum Ende kontinuierlich aus und das Spiel endete bei einem Spielstand von 21:37 für die Gäste.

Eine gute Leistung ist gefordert

Nächste Woche beginnt mit dem Auswärtsspiel bei den Seen Tigers für die HSG Leimental bereits die Rückrunde der Finalrunde. Für die Winterthurer gestaltete sich diese bis anhin zwar noch sieglos. Doch konnte man sich am vergangenen  Wochenende ein Unentschieden gegen SV Fides St. Gallen und damit den zweiten Punkt in der Finalrunde erkämpfen. Eine gute Leistung wird also auch kommendes Wochenende gefordert sein.