Bereits mit der ersten Möglichkeit ging Mulhouse nach 2 Minuten in Führung und bestimmte auch in der Folge das Spielgeschehen. Überraschend der plötzliche Ausgleich durch Marc Sahli nach 6 Minuten. Danach zeigten die Basler Spieler in einigen Situationen ihr Potenzial. Doch sobald die russischen, kanadischen, finnischen, tschechischen, lettischen und auch französischen Profis beim Umschaltspiel aufs Tempo drückten oder vor dem Basler Tor ihre Runden drehten, bekam die Basler Defensive Probleme. Die Elsässer benötigten jedoch ein Powerplaytor, um wieder in Führung zu gehen.

Das Mitteldrittel begann Basel gut. Die Defensive stand bis zum nächsten Powerplay sicher. Dieses nutzte der spielstarke Nachbar ebenfalls aus, auch wenn das Gegentor erst im Nachgang gegeben wurde. Der Puck war unter Guggisbergs Schonern blockiert, jedoch hinter der Linie. Sekunden danach folgte das schön herausgespielte 1:4. Nach dem Timeout von Albert Malgin fand Basel wieder etwas besser ins Spiel und hätte ihrerseits nun ein, zwei Tore verdient. Sahli, Lanz und Pozzorini hatten jedoch kein Glück im Abschluss. Die Franzosen machten es besser und erhöhten noch vor der Drittelspause zum 1:5.

Damian Guggisberg verhindert Schlimmeres

Nach Beginn des Schlussdrittels hatte Tuffet seine Möglichkeit, das Score zu verkürzen. Die weiteren Treffer, alle schön herausgespielt, erzielte dann noch Mulhouse zum Endstand von 1:7. Eine durchaus mögliche höhere Niederlage verhinderte Damian Guggisberg, der trotz sieben Gegentoren eine gute Leistung zeigte.

Am nächsten Samstag, 25. August um 20:00 Uhr, testet der EHC in Dornbirn das einzige Mal auswärts. Gegner ist der österreichische Club EC Bregenzerwald. Der Verein spielt in der Alp Hockey League gegen Mannschaften aus Österreich, Italien und Slowenien.