Das gab zu reden

Die Muttenzerkurve blieb der Partie in der ersten Halbzeit fern. Dies, um ihren Unmut gegenüber dem Erwerb von Anteilen am indischen Club Chennai City FC kundzutun. Fünf Banner zierten nacheinander in folgender Abfolge die verlassene Muttenzerkurve. «E WITERE SCHRITT IN DIE FALSCHI RICHTIG – ES ISCH ZUM DRVOO LAUFE»; «KAI FROG VO DR RENDITE – E FROG VOM STANDPUNGGT»; «WO SIN D GRÄNZE? WAS KUNNT ALS NÄGGSCHTS?. In der zweiten Halbzeit durften die Spieler auf lautstarke Unterstützung der Kurve zählen. «S ISCH HÖGSCHTI ZIT FÜR E DEBATTE ZUR ZUEKUNFT VOM FCB» und «UNSERI GSÄNG FÜR DIE ELF UFF EM RASE – NID FÜR D CHEFETAGE» Nach dem Spiel hinterliessen die Fans dann noch eine letzte Botschaft: «AU WENN MIR ERSCHTE WÄRE, WÄR DAS S LETSCHTE»

Die Szene des Spiels

Mit einem perfekt verwandelten Freistoss über die Mauer in den Winkel rettet Samuele Campo kurz vor Spielende dem FC Basel zuhause einen Punkt. Die letzten beiden Heim-Partien gegen die St.Galler wurden beide verloren. Erleichterung war auf den Rängen zu spüren, dass Rotblau diesmal wenigstens noch einen Punktgewinn verzeichnen kann.

Ricky van Wolfswinkel hätte in Halbzeit 1 das Ergebnis schon mittels Elfmeter auf 1:0 stellen können. Der schwach geschossene Penalty wurde jedoch ohne Probleme von FCSG-Goalie Stojanovic pariert. Neben dem Elfmeter vergaben beide Teams weitere Hochkaräter. Zur Pause hätte es eigentlich 2:2 stehen müssen.

Der beste Spieler

Nach seiner Einwechslung in Minute 80 rettet Samuele Campo Rotblau zehn Minuten später den einen Punkt. Seit September kam Campo aufgrund einer Verletzung nicht mehr zum Einsatz. Perfekter hätte das Comeback für den Basler nicht laufen können.

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