Albian Ajeti hebt seine Arme schon in die Luft, jubelt. Aber sein Treffer in der 8. Minute wird zurecht wegen Offside aberkannt. Lange muss sich der Stürmer aber nicht gedulden, bis er sich wirklich freuen kann. Nur eine Minute später trifft Ajeti erneut. Dieses Mal zählt sein Treffer.

Der FCB hätte in seinem ersten Testspiel in Marbella gegen Puskás Akadémika beinahe in dieser Kadenz weiter jubeln können, nur fehlte meist die Genauigkeit. In der 21. Minute hat Ajeti Pech, dass sein Lob auf der Linie geklärt wird. Und Carlos Zambrano - der zum ersten Mal in der Startelf für den FCB stand - sieht seine Chance in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit kurz vor der Linie geblockt.

Zambranos geglücktes Startelf-Debüt

Ohnehin zeigen die Basler im ersten Durchgang eine ansprechende Leistung mit vielen guten Spielzügen und Tempo nach vorne. Besonders zu überzeugen weiss Zambrano mit seiner Präsenz und Kopfballstärke. «Das war seit über einem Jahr sein längster Einsatz. Dafür hat er das sehr routiniert und abgeklärt gemacht», zeigt sich auch Trainer Marcel Koller zufrieden mit ihm.

In der Pause vollzieht der FCB einen Blockwechsel. Die elf Wechsel schaden dem Spielfluss sowie der Qualität. Die Fehlerquote wird höher, die Chancen weniger. Fabian Frei gelingt in der 86. Minute aber noch das 2:0. Das schönste Tor des Abends aber erzielt Lindon Latifi per direkt verwandeltem Freistoss in der 89. Minute für die Ungaren.

Über das ganze Spiel machen die Basler einen guten, spritzigen Eindruck - trotz intensiver Einheiten in den letzten Tagen. Einziger Makel bleibt die Chancenauswertung in Durchgang eins. Am Dienstag hat der FCB eine Chance, diese zu verbessern. Dann sollten auch Jonas Omlin, Marek Suchy, Eder Balanta und Valentin Stocker einsatzfähig sein.