Die Kampagne der Basler, welche mit dem ersten Viertelfinalspiel vor nunmehr vier Wochen ihren Anfang nahm, könnte also am Wochenende ihren krönenden Abschluss finden. Etwas dagegen hat natürlich der Gegner aus Zürich, der nach zwei Spielen mit dem Rücken zur Wand steht.

Entsprechend muss das Heimteam mit grosser Gegenwehr rechnen, für die Zürcher geht es um alles. Die Basler scheinen aber gewappnet. Nach dem intensiven letzten Wochenende mit gleich zwei Spielen stand beim Team zunächst die Regeneration im Fokus. Dann hat man den Trainingsbetrieb wieder mit Nachdruck aufgenommen.

Die Frage, was wichtig sein wird für das Spiel am Samstag, beantwortet Verteidiger Tiziano Conti wie folgt: »Wir müssen absolut konzentriert sein und unser Spiel durchziehen. Wir dürfen uns um nichts Anderes kümmern, sondern nur auf das Spiel fokussieren.»

Die Region zurück auf die Unihockey-Landkarte bringen

Assistenztrainer und Ausbildungschef Antti Peiponen ergänzt: »Wir haben ein gutes Gefühl, was das Spiel betrifft. Wir hatten die ganze Woche auch eine gute Stimmung im Team. Die Trainings waren sehr gut und die Spieler sind hochmotiviert.»

Auf die Frage, was der Schlüssel zum Erfolg auch in diesem Spiel sein wird, kommt die inzwischen fast schon mantrahafte Antwort: »Auf unser Spiel konzentrieren und weiterhin umsetzen, was wir bereits die ganze Saison trainiert haben. Das ist das absolut wichtigste, was wir tun können. Nothing else!»

Für eine spannende Ausgangslage ist diesen Samstag also gesorgt: Schafft es ein Unihockey-Herrenteam aus der Region nach acht langen Jahren endlich wieder zurück in die Nationalligen? Wird die Entscheidung gar um eine Woche vertagt? Was könnte es sportlich für die Region bedeuten, wenn die Nordwestschweiz im nationalen Herrenunihockey wieder auf der Landkarte erscheint? Auf all diese Fragen wäre bereits diesen Samstag in Ettingen eine Antwort möglich. Doch zuerst muss gespielt werden.

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