2019: Das Jahr der Auferstehung des FC Basel?

   

Ein begeisternder Spielmacher und ein Team, das den Trainer lobt

Wir wünschen dem FC Basel, dass 2019 als Jahr der Auferstehung in die Geschichte eingeht. So könnte das funktionieren: Im Januar stellt Marco Streller einen No-Name aus Ägypten vor, der für eine vergleichsweise tiefe Ablöse in die Schweiz wechselt. Der neue Spielmacher brilliert als Vorbereiter und Vollstrecker und kommt in der Rückrunde auf 17 Skorerpunkte. Durch die Verkäufe einiger unzufriedener Bankdrücker nach Katar und China macht der FCB sogar noch Gewinn.

Im März gewinnt der noch ungeschlagene FCB auch gegen YB und verkürzt den Rückstand auf elf Punkte. Ende Mai rettet YB den Vorsprung mit letzter Kraft ins Ziel. Basel gratuliert zur Meisterschaft, indem es den Cupfinal im Stade de Suisse mit 3:0 gegen YB gewinnt. Im Juli hat sich der Marktwert der beiden Leistungsträger Noah Okafor und Yves Kaiser verfünffacht. Trotzdem bleiben die beiden Eigengewächse in Basel.

August: Der FCB schafft nach zwei siegreichen Quali-Runden im Playoff zur Champions League gegen Olympique Lyon einen Exploit. Die Sternstunden kehren im Herbst zurück ins Joggeli. Barcelona, Dortmund und Celtic Glasgow sorgen dreimal für ein ausverkauftes Haus. Im Dezember geht die Mannschaft geschlossen zu Streller und lobt ihn für die Entscheidung, Trainer Marcel Koller zu behalten. Kurz darauf feiert der FCB mit sieben Punkten Vorsprung die Herbstmeisterschaft. (jaw)

Beim sympathischen Playoff-Schreck gibt es auch Freibier

Der EHC Basel spielt in der MySports-League. Ändert sich das im 2019?

   

In der MySports League kann jeder jeden schlagen. Deswegen wünschen wir dem EHC Basel, dass er sich 2019 für die Playoffs qualifiziert und dann in Topform zu einem fulminanten Siegeszug ansetzt. Beflügelt von den sportlichen Erfolgen meldet sich noch vor dem Playoff-Final ein gönnerhafter Sponsor. Finanzielle Sorgen sind von nun an Vergangenheit. Auch weil der Sponsor für jedes Basler Tor 50 Liter Freibier spendet, strömen bald schon immer mehr Fans in die St. Jakob-Arena. Weil die Basler Hockeyaner auf dem Eis überzeugen, kommen die Zuschauer auch wieder, wenn das Freibier nicht mehr für alle reicht. Und selbst falls der Aufstieg knapp verpasst werden sollte, halten die treuen Fans ihrem EHC die Stange und sorgen dafür, dass der Verein zu einem Leuchtturm der Region wird. (rb/jaw)

Keine Blitzeinschläge, dafür Blitzideen und feurige Fans

Bei den Starwings blieben die sportlichen Erfolge in jüngster Zeit aus. Was bringt das neue Jahr?

   

Den Starwings wünschen wir, dass die Sporthalle von Blitzeinschlägen verschont bleibt. Dafür sollen der (neue) Trainer und die Mannschaft Blitzideen haben, wie der Ball einfacher und öfter in den Korb geworfen, gelegt oder gedunkt werden kann. Echtes Feuer brauchen wir in der Halle nie mehr. Dafür soll das «feu sacré» auch dank des Zuzuges von Antonio Hester brennen. Dank fünf Kameras, unzähliger Kabel und topmoderner Regiepulte garantieren die Starwings bereits jetzt Live-Übertragungen auf höchstem Niveau. Böse Zungen behaupten sogar, dass nicht einmal der lokale TV-Sender über so viel Hightech verfügt. Trotzdem wollen wir lieber – wie gegen Lugano – 500 Starwings-Anhänger in der Halle sehen, welche die Mannschaft auch 2019 in einer Tollhaus-Atmosphäre zum Sieg tragen. (GK)

Schon im April die Klasse halten und im Lotto gewinnen

Der RTV Basel jubelt im 2018. Kann er das auch 2019?

      

Die Handball-Wünsche fürs neue Jahr sind vielfältig: Sportlich zählt einzig und allein der direkte Ligaerhalt. Es wäre so schön, wenn der RTV den zweiten Platz in der Abstiegsrunde halten könnte. Dann wäre die Abstiegsangst schon im April passé und der Verein stünde sogar noch in den Playoff-Viertelfinals. Ein ganz neues Gefühl. Cheftrainer Samir Sarac wünschen wir ein glückliches Händchen in der Spieltaktik, verbunden mit der Hoffnung, von der Verletzungshexe verschont zu bleiben. Ein Wunsch ging zuletzt in Form des erfolgreichen Crowdfundings für einen eigenen RTV-Teambus schon in Erfüllung. Dieser stand im Dezember bereits im Einsatz und leistet bislang gute Dienste. Und sonst: Eine richtige Handballhalle wäre noch nett; oder ein Lottogewinn; auch ein Tagesbudget des FCB würde schon reichen . . . (mst)

Schweizer Meister werden und in die Bundesliga wechseln

Zieht es die Volleyballerinnen von Sm'aesch Pfeffingen im neuen Jahr nach Deutschland?

    

Wir wünschen den Volleyballerinnen, dass im entscheidenden Playoff-Finalspiel so viele Zuschauer in die Basler St. Jakobshalle strömen wie einst beim schmerzlich vermissten Top Volley. Nach dem Erhalt der Goldmedaillen darf der Verein gerne in die deutsche Bundesliga wechseln, um sich dort unter anderem mit den früheren Sm’Aesch-Topskorerinnen Laura Künzler und Maja Storck zu messen. Wir wünschen uns ausserdem, dass die schwere Gehirnerschütterung von Taylor Tashima vollständig heilt, Capitaine Madlaina Matter weiterhin berufliche Ausbildung und professionelles Volleyballspielen perfekt unter einen Hut bringt und sich Präsident Werner Schmid beim nächsten Europacup-Auswärtsspiel nicht mehr von der Frauenstimme des Navigationsgerätes an der Nase herumführen lässt. (PU)

Mit Hartnäckigkeit und Killerinstinkt den Aufstieg anpeilen

Rang zwei in der ersten Liga. Schaffen die Black Stars im neuen Jahr den Aufsteig in die Promotion League?

   

 

So unterschiedlich wie die Vorrunde der beiden Basler Erstliga-Klubs verlaufen ist, sind auch die Wünsche für 2019. Der zweitplatzierte FC Black Stars soll nach der guten Vorrunde eine ebenso starke Rückrunde spielen. Die Hartnäckigkeit, mit der in den letzten Spielminuten oft aus Remis Siege und aus Niederlagen Unentschieden wurden, soll dem Team erhalten bleiben und es bis in die Aufstiegsspiele zur Promotion League – und hoffentlich noch weiter – tragen. Bei allfälligen Transfers möge die sportliche Führung ein ähnlich glückliches Händchen bei der Spielerwahl haben wie vor der Saison. Denn praktisch alle getätigten Neuzuzüge im vergangenen Sommer erwiesen sich als Verstärkungen. Für 2019 wünschen wir uns ausserdem, dass sich auch noch mehr Eigengewächse zu Leistungsträgern mausern. (AHE)

Neue Tugenden erlernen, aber die alten nicht vergessen

Finden die Old Boys im 2019 zurück zu alter Stärke?

     

Nach dem düsteren Jahr 2018 mit dem finanziell bedingten freiwilligen Abstieg aus der Promotion League wünschen wir uns, dass aus dem Tabellenvorletzten BSC Old Boys ein Mentalitätsmonster wird, das sich mit Einsatz und Wille gegen den erneuten – diesmal sport-lichen – Abstieg aus der 1. Liga wehrt. Dafür sollten vermeidbare Fehler auf ein Minimum reduziert werden, sodass sich die zweifellos vorhandene spielerische Klasse der Mannschaft öfter in guten Ergebnissen manifestiert. Dafür werden die Gelbschwarzen wohl «frisches Blut» holen. Auch ihnen sei dabei ein gutes Händchen gegönnt. Wenn die Teams vom Buschweilerhof und der Schützenmatte in der Saison 2019/20 «auf die richtige Art» nicht mehr in der gleichen Liga spielen würden, wäre das jedenfalls ein toller Erfolg für den Basler Fussball. (AHE)