Gemäss Spielertrainer Simon Gerster soll sich das Szenario der letzten Saison in der bevorstehenden Saison nicht wiederholen. Bis aber wieder Playoff-Zeit ist, steht den Baselbieter Inline-Hockeyanern eine lange Qualifikationsphase bevor.

Bevor diese jedoch am nächsten Donnerstag (20 Uhr, Etzmatten) just gegen letzjährigem Viertelfinalgegner Gerlafingen beginnt, holt sich das Team von Gerster an diesem Wochenende in Wimmis noch den Feinschliff.

Kurze, aber intensive Vorbereitung

Den habe die Mannschaft nötig, sagt Gerster. Denn im Februar habe man aufgrund der eisigen Kälte kaum draussen trainieren können. Umso intensiver war die kurze Vorbereitung, welche merkliche Unterschiede in der Fitness der einzelnen Spieler an den Tag beförderte.

«Einige scheinen in der Pause nicht wirklich viel für ihre Fitness gemacht zu haben», sagt Gerster, «das merkt man halt schon.» Einige haben sich im Januar mit Unihockey fit gehalten. Andere auch mit Eishockey, wie Lukas Kamber beim Erstligisten Zunzgen-Sissach. Dies wiederum bedeutet, dass die Eishockeyspieler erst später in den Trainingsbetrieb der Inline-Hockeyaner aus Rothenfluh eingestiegen sind.

Vier Neuzugänge, vier Abgänge

Die Red Rocks haben aufgrund eines fehlenden Junioren-Teams keine Möglichkeit, eigene junge Spieler in die Mannschaft aufzunehmen. Daher ist der Verein bemüht, Jugendliche mit an Bord zu holen und mehr im Nachwuchsbereich zu tun. Neu zum Team der Red Rocks dazugestossen sind Remo Hunziker, Marcel Gerster, Nico auf der Mauer und Fabian Küng. Auch darum zeigt sich Gerster zuversichtlich für die kommende Saison: «Wir konnten die vier Abgänge (Roman Huber, Dominik Hess, Ryan Strübin und Andreas Abt; d. Red.) mit gleichwertigen Spielern ersetzen.

Zudem ist die Stimmung in der Mannschaft gut und der Teamgeist stimmt.» Ein Grund auch, warum Gerster ein weiteres Jahr den Spagat zwischen Spieler und Trainer wagt, obwohl diese Aufgabe zeitraubend und teilweise auch anstrengend ist. Eigentlich wäre er lieber nur Spieler, aber trotzdem findet er Gefallen an seinem Job. «Nur Coach sein wäre aber der Horror», sagt er und lacht. «Ich bin sicher auch nicht der perfekte Trainer. Meine Qualitäten liegen sicher eher darin, dass ich die Mannschaft gut motivieren kann und immer versuche, positiv zu bleiben.»

In einer motivierten Mannschaft sieht Gerster denn auch den Schlüssel zum Erfolg. «Wenn wir das Feuer mitnehmen können und mental bereit sind, dann ist auch dieses Jahr der Einzug in die Playoffs möglich», sagt Gerster optimistisch.