Also solche, welche die Nachwuchsabteilung von A bis Z durchlaufen haben − diese Philosophie will die Basler Klubführung konsequent umsetzen. Und sie macht vorwärts damit. Zwar haben es die aus der U21 hochgezogenen Neftali Manzambi, Pedro Pacheco, Afimico Pululu und Dominik Schmid noch nicht eben auf viele Einsätze gebracht (totals sechs), und auch der von Lugano zurückgeholte Goalie Mirko Salvi kommt nicht an Tomas Vaclik vorbei.

Doch dank Albian Ajeti, Raoul Petretta und Cedric Itten ist das Basler Element neben Taulant Xhaka auch auf dem Rasen gleichwohl klar erhöht worden. Frei und Campo treiben diese Entwicklung nun weiter voran.

Die Rückennummer 10

Und es scheint, als würde dem neusten Zuzug gleich eine grosse Rolle zugedacht. Denn der 22-jährige Campo, der einen Vertrag bis 2022 unterschrieb, erhält die prestigeträchtige Rückennummer 10. Jene Nummer, die zuvor Matias Delgado getragen hatte. «Ich weiss, wie bedeutend die 10 in Basel ist. Ich hoffe, die Erwartungen erfüllen zu können», sagt Campo.

Zwei Jahre lang ist der offensive Mittelfeldspieler in der Westschweiz unter Trainer Fabio Celestini gereift. «Als ich Anfang 2016 zu Lausanne ging, war der Gedanke dabei, so gut zu spielen, dass ich eines Tages zum FCB zurückkehren kann», sagt Campo. Dieses Ziel hat er nun erreicht. Sportdirektor Marco Streller sagt: «Samuele bringt ein weiteres kreatives Element in unsere Offensive. Er ist ein toller Spielgestalter.»

Samuele Campo kehrt von Lausanne-Sport zum FC Basel zurück

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Campos Leistungsausweis bei Lausanne ist gut, hat er doch von 55 Super-League-Spielen deren 52 bestritten, 10 Tore geschossen und 14 Assistpunkte gesammelt. Gut möglich, dass es dem starken Techniker gelingt, die nach Delgados Rücktritt noch nicht optimal besetzte Position im offensiven Mittelfeld perfekt auszufüllen.