Der Beste:

In den ersten 60 Minuten ist Luca Zuffi Dreh- und Angelpunkt. Seine frühe Führung, die Vorlage für Fabian Frei zum 2:0. Mit Serey Die und Frei an seiner Seite kann sich Zuffi auf die Offensive konzentrieren. Das gefällt. Doch mit dem Platzverweis von Cümart und der Rückversetzung von Frei in die Innenverteidigung, verliert auch Zuffi an Glanz. In der Schlussphase ist es dann Keeper Omlin, der sich Bestnoten verdient. Runar Sigurjonsson dürfte von Omlin träumen, fischte der Keeper doch einen Freistoss und einen Penalty des Isländers aus dem langen Eck. In der Nachspielzeit parierte Omlin dann auch noch den Elfmeter von Djuricin. Ganz stark!

Der Stoische:

Marcel Koller nimmt die ersten beiden FCB-Treffer unter seiner Regie ohne ein Wimpernzucken zur Kenntnis. Die Zunge schnellt jeweils kurz über die Unterlippe, das wars. Nach dem 3:0 folgt lediglich eine kurze Diskussion mit Assistent Carlos Bernegger. Erst beim 4:0 durch van Wolfswinkel brechen auch bei Koller die Dämme. Er klatscht mit Bernegger ab, fällt ihm in die Arme und ballt anschliessend die Faust. Dass es dann doch nochmal kurz spannend werden sollte, ahnt Koller zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Die letzte halbe Stunde:

Oje. Das wäre beinahe noch in die Hose gegangen. Zwei Gegentore in der Schlussphase. Dass der FCB kein zweites BVB-Schalke erlebt und ein 4:0 noch vergeigt, liegt einzig an Jonas Omlin, der gleich zwei Penaltys pariert. Beide verursacht von Blas Riveros, beide berechtigt und beide gut geschossen. Dass der FCB überhaupt noch in Bedrängnis kam, ist dem Platzverweis von Eray Cümart zu schulden. Nach gut einer Stunde musste der Innenverteidiger einen Fehlpass von van Wolfswinkel ausbügeln und sah die gelbrote Karte.

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