In den ersten Minuten der Partie zeigte der EHC Basel ein gefälliges Spiel. Man versuchte, das Tempo hochzuhalten und viel zu schiessen. Bereits nach 26 Sekunden hatte Tuffet eine erste Möglichkeit. Weitere Chancen durch Ast oder Jeyabalan folgten. Der erste Treffer schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Nach der ersten Angriffswelle setzte dann auch der Gastgeber einige Nadelstiche.

Einer davon führte entgegen dem Spielverlauf zur Führung von Burgdorf durch Stephan Moser, der bereits in vergangenen Spielzeiten öfters gegen Basel traf. Mit dem Tor im Rücken konnten die Burgdorfer das Spiel etwas ausgeglichener gestalten. Basel benötigte einen kapitalen Fehler der Gastgeber, um auszugleichen. Brügger fing an der blauen Linie ein Zuspiel ab, passte zu Hagen, der alleine vor Delb einschiessen konnte.

Mit knapper Führung in die zweite Pause

Die ersten Minuten im Mitteldrittel gehörten Burgdorf, welches insbesondere mit dem kämpferischen Einsatz nochmals zulegte. Dieser war dann teilweise aber auch zuviel des Guten. In der 25. Minute musste Jeyabalan wegen einem Bandencheck das Eis verletzt verlassen. Der Sünder Christian Moser bekam eine 5 Minuten- plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Diese konnte Sandro Brügger mit einem satten Schuss zur Führung ausnützen.

Im weiteren Verlauf des Drittels tat sich Basel, nun nur noch mit 3 Linien agierend, gegen die hart und kämpferisch spielenden Berner weiterhin schwer. Da eine weitere Strafe wegen Ellbogencheck gegen Guantario und Chancen von Tuffet oder Malgin nicht ausgenutzt werden konnte, blieb es vor dem Schlussabschnitt bei der knappen Führung von Basel.

«Wir haben verdient gewonnen»

In diesem versuchte Basel schnell alles klar zu machen. Tuffet und Voegelin hatten ihre Möglichkeiten. Dann brachten unnötige Strafen Burgdorf wieder ins Spiel. Eine vierminütige Unterzahl überstand man dank gutem Unterzahlspiel, etwas Glück und einem sicheren Osterwalder im Tor.

Zum Schluss setzte sich dann die individuelle Klasse durch. In der 54. Minute «würgte» Puntus die Scheibe über die Linie, nachdem zuvor Spreyermann und Brügger mit ihren Versuchen noch scheiterten. Dann machte Tuffet nach schönem Zuspiel von Spreyermann alles klar.

Für Brügger war es das erwartet enge und harte Spiel: «Da sie eine Liga tiefer spielen und voll motiviert sind. Wir haben aber gewusst, dass wenn wir unser Spiel durchziehen, wir schneller sein und die Duelle gewinnen werden. Das haben wir dann auch gemacht und verdient gewonnen.»