Es gibt für ein Team aus der Region Nordwestschweiz sicher erfreulichere Ausflüge, als an einem Fasnachtsmittwoch zum Ligakrösus Volero nach Zürich reisen zu müssen. Auch wenn bei Sm’Aesch Pfeffingen nicht nur der Trainer, sondern wohl auch die Legionärinnen aus Bulgarien, Brasilien, Estland, Slowakei oder Holland keine Fasnächtler sind, ist der Termin sicher nicht optimal angesetzt.

Nun sei es drum, es setzte die erwartete Niederlage ab, obwohl sich die Spielerinnen vorgenommen hatten, an diesem Abend einen Satz aus der Limmatstadt zu entführen. Doch das in der Champions League im Viertelfinale stehende Team um Präsident Stav Jacobi und Trainer Zoran Terzic machte keinerlei Experimente und spielte vom ersten Ballwechsel an hochkonzentriert und wie ein Champion.

«Eigentlich dürfen wir stolz sein, denn Volero spielt immer nur gegen uns mit seiner Stammsechs. Im Spiel gegen Neuchâtel UC blieben zum Beispiel gleich vier Stammspielerinnen zu Hause», sagte Sm’Aesch Pfeffingen Head-Coach Timo Lippuner nach dem Spiel.

Alle Sm’Aesch- Spielerinnen im Einsatz

Den ersten Satz begannen die Gäste mit der Bulgarin Ralitsa Vasileva und Madlaina Matter auf der Mittelposition. In der Folge wechselte der Trainer munter durch und im dritten Satz, der in der Nachbetrachtung sogar der Beste gewesen war, spielte Roxana Wenger am Pass und Alexandra Lorenz übernahm von Thays Deprati die Liberaposition. Auch Topskorerin Laura Künzler und ihre Nationalmannschafts-Kollegin Maja Storck blieben in diesem dritten  Durchgang auf der Bank.

Schon am Wochenende stehen in einer Doppelrunde die beiden letzten Spiele der Qualifikationsrunde auf dem Programm. Am Samstag reist die Mannschaft nach Cheseaux, um dann am Sonntag in der eigenen Halle Hotel Cristal Franches Montagnes zu empfangen.