Die weiteren Sieger heissen: Dominik Walder (R3/R6) sowie Leonardo Rück (R6/R9). Bei den Damen N4/R4 siegte Michèle Chatelain aus Zeglingen. Die Bärschwilerin Julia Stegmüller konnte die Konkurrenz R4/R7 für sich entscheiden.

Mit zwölf aus den Top 150 der Schweizer Rangliste war das Tennisturnier der Herren N3/R3 in Füllinsdorf qualitativ so stark besetzt  wie noch nie zuvor. Im Endspiel der Herren massen sich die Nr. 37 der Schweizer Rangliste, Pedro Salas sowie der Brittnauer Dario Huber (Nr. 68). "Gegen Pedro hatte ich kürzlich gespielt, weshalb ich seine Spielweise kannte", sagte Dario Huber nach dem Match. Mit  verschiedenen Taktiken versuchte er den Match zu gewinnen. "Doch mit den gewählten Varianten konnte ich meinen Gegner nicht in Verlegenheit bringen. Zusätzlich erschwerte die Spielweise von Pedro Salas die Aufgabe, denn es lässt sich bei ihm nicht frühzeitig erkennen, wohin er den Ball nächstens spielen wird", erzählte der Finalist weiter. Der Sieger, Pedro Salas, war mit seiner Leistung zufrieden. Alles lief nach seinen Vorstellungen und er spielte zum richtigen Zeitpunkt hervorragend. "Auch bei wichtigen Punkten lag das Glück auch auf meiner Seite", berichtete Pedro Salas. "Einige Ballabdrücke fanden sich noch knapp innerhalb der Linie des Spielfeldes. Seinem Gegenüber widerfuhr genau das Gegenteil". Den Match gewann Pedro Salas mit 6:1, 6:0.

 Die einzige Partie bei den Damen N4/R4 trugen Michèle Chatelain sowie Samantha Schmied aus. "Ich bin sehr entspannt und motiviert in den Match gestartet", sagte Michèle Chatelain. In der zweiten Hälfte des ersten Satzes schlichen sich bei Samantha Schmied Eigenfehler ein, welche den Satzverlauf entsprechend beeinflussten. Ich passte die Spielweise nach verlorenem erstem Satz an", erzählte Samantha später. "Doch trug dieser Wechsel nicht zum gewünschten Erfolg bei". In dieser Begegnung siegte Michèle Chatelain mit 6:3 und 6:2.

Leider musste die Partie der Damen R4/R7 zwischen Julia Stegmüller und Stephanie Frey aufgrund einer Verletzung von Stephanie Frey beim Stande von 5:3 vorzeitig beendet werden.

Das Finale der Herren R3/R6 spielten die Nr. 1 Lars Schmassmann sowie Dominik Walder. U.a. mit dem kürzlichen Sieg am Birseck-Cup gehörte Dominik Walder zu den Titelanwärtern bei der Konkurrenz der Herren R3/R6. "Mit viel Selbstvertrauen konnte ich eine solide Leistung abrufen", analysierte Dominik Walder. Hinzu kam, dass Lars Schmassmann das eine oder andere Mal viel Risiko einging und so unerzwungene Fehler produzierte. Die Partie endete mit 6:1 und 6:3 zu Gunsten von Dominik Walder.

Für eine spannende Partie sorgten der Muttenzer Leonardo Rück sowie Philipp Rünzi aus Olten. "Bei meinem Gegner glückte zu Beginn der Partie fast alles", berichtete Philipp Rünzi nach dem Match. Da dies nicht zwei Sätze andauerte, ermöglichte es ihm den Gewinn des zweiten Durchganges. Im Entscheidungssatz breakten sich die Finalisten der Herren R6/R9 mehrmals. Das vorentscheidende Break konnte Leonardo Rück beim Spielstand von 4:4 realisieren und somit endete der Match knapp mit 6:3, 3:6 und 6:4 zu seinen Gunsten.