Um den Basler Spielern Ustsimenka und Tkatschenko mehr Spielpraxis zu ermöglichen wurden für die zwei Spieler  B- Lizenzen für die Pikes Oberthurgau gelöst. Für diese zwei Spieler  standen mit Gusset und Cueni zwei Spieler auf dem Eis, welche in der bisherigen Saison meistens für die Argovia Stars gespielt haben.

Dem EHC Basel gelang ein Blitzstart. Bereits nach 14 Sekunden zappelte der Puck nach einem Schuss von der blauen Linie durch Guerra im Netz. Die Freude über den Führungstreffer war jedoch nur kurz. Noch keine Minute war gespielt, als der dreifache Torschütze Röthlisberger die Basler Defensive ein erstes Mal auf dem Falschen Fuss erwischte und ausgleichen konnte. Anschliessend waren die Zürcher druckvoller.

Sie genossen viel Raum auf dem Eis,  jede  Möglichkeit wurde für Schüsse auf das Basler Tor genutzt. Dann kam noch Pech hinzu. Der zweite und dritte Treffer von Dübendorf waren Eigentore durch Vogt und Isler. Das vierte Tor kurz danach eine zwei zu eins Situation nach einem schnellen Konter. 

Ordnung in die Defensive bringen

Dazwischen glich Lehner aus, nachdem er am schnellsten auf den  Pfostenschuss von Schnellmann reagiert hatte. Nach dem 4:2 nahm Trainer Reto Gertschen sein Timeout, um wieder Ordnung in die Basler Defensive zu bringen. Tatsächlich schaffte  9 Sekunden vor Ende des ersten Drittels Puntus den Anschluss.

Zu Beginn des Mitteldrittel glich Basel durch ein schönes Durchspiel von Spreyermann und Guantario aus. Jetzt schien es, dasss das Momentum auf die Seite der Basler fallen würde. Doch eine Doublette von Frei (Sololauf über das ganze Eis) sowie Bührer brachten den Gastgebern wieder einen Zweitrorevorsprung.

Danach versuchte es Gertschen mit einem Torhüterwechsel und der Umstellung auf drei Linien. Für Lehner stürmte fortan Cola in der 2. Linie mit Vogt und Gfeller. Dies brachte jedoch auch nicht den gewünschten Erfolg. Eine Einzelleistung von Röthlisberber brachte den 7. Treffer für die Zürcher und amit die Vorentscheidung.

Die Luft war draussen

Im Schlussdrittel war dann nach dem durch Guerra unglücklich abgelenkten 8:4 durch Kreis die Entscheidung gefallen und damit bei Basel auch die Luft draussen. Röthlisberger krönte seine gute Leistung mit einem tollen Solo um Schlussreultat von 9:4.

Für Rony Spreyermann war es eine ärgerliche und unnötige Niederlage: « Wir haben uns im Mitteldrittel zurückgekämpft und dann doch noch klar verloren. Dübendorf hat schlussendlich mehr für den Sieg investiert und wir defensiv ganz schlecht gearbeitet.» Basel fand tatsächlich kein Zugriff auf die Stürmer von Dübendorf, welche schnell umgeschalten und sofort den Abschluss gesucht hatten.

Folglich hatten die Zürcher fast doppelt soviele Schüsse wie Basel. « Wir hatten ein schlechtes Umschaltspiel. Wir sind alle nach vorne gerannt. Somit haben hinten Spieler gefehlt. Wir wurden somit oft überlaufen. Zudem haben wir vorne immer noch ein Pass gesucht, anstatt zu schiessen, was der Gegner besser gemacht hatte», so Spreyermann.

Bereits am nächsten Samstag muss der EHC um 17:00 Uhr in Seewen antreten. Einem Gegener, gegen den man diese Saison noch nie gewinnen konnte. Wird also mal Zeit, dies zu ändern.