Fabian Frei: Luca, wenn du eine Disney-Figur sein könntest, welche wäre das?

Luca Zuffi: «(lacht) Hmm, das ist schwierig. Da gibt es so viele. Vielleicht der Schneemann Olaf aus dem Film 'Frozen'. Er ist herzig, lustig und alle mögen ihn. Ausserdem mag er, obwohl er ja ein Schneemann ist, die Sonne. Ich mag auch beides: den Schnee und die warme Sonne im Süden. Daher passt er eigentlich ganz gut zu mir.»

Luca Zuffi: Ricky, wer ist der beste Mario-Kart-Spieler im Team?

Ricky van Wolfswinkel: «Eigentlich wäre ich das, aber du bist auch beim Mario-Kart spielen ein Vollprofi. Du trainierst ja auch zu Hause oft mit deiner Frau. Ich denke, ohne dieses Training wäre ich sicher der Beste.»

Ricky van Wolfswinkel: Silvan, wohin würdest du mich auf ein Date ausführen?

Silvan Widmer: «Leider kenne ich mich in Basel noch nicht so gut aus. Darum würde ich mit dir auf einen Golfplatz gehen. Dort könnte ich dir dann noch die eine oder andere Lektion erteilen (zwinkert).»

Silvan Widmer: Jonas, was ist dein grösstes Ziel in deiner Karriere als Profifussballer?

Jonas Omlin: «Hmm, das ist schwierig. Ich habe bereits viele meiner Ziele erreicht und nehme in meiner Karriere eigentlich immer alles Schritt für Schritt. Aber es wäre schon extrem lässig, in einer internationalen Kampagne möglichst weit zu kommen oder sogar einen Titel zu gewinnen.»

Jonas Omlin: Valentin, welchen Film magst du besonders gerne?

Valentin Stocker: «Ou, da gibt es so viele. Das ist extrem schwierig, mich da auf einen einzelnen Film zu beschränken. Aber spontan fällt mir 'The Bucket List' ein, zu Deutsch 'Das Beste kommt zum Schluss' mit Jack Nicholson und Morgan Freeman. Der hat mir sehr gut gefallen.»

Valentin Stocker: Taulant, wenn du ein Tier sein könntest, welches wäre das und wieso?

Taulant Xhaka: «(wie aus der Pistole geschossen) Ein Löwe! Er ist der Chef in der Tierwelt! Er ist kräftig, schnell, mutig aber gleichzeitig auch ruhig. Als Löwe würde ich mich sehr wohl fühlen.»

Taulant Xhaka: Albian, was machst du nach deiner Karriere, hast du schon konkrete Pläne?

Albian Ajeti: «Nein, dafür ist es noch zu früh. Momentan geniesse ich es und bin unglaublich dankbar, dass ich einen solch tollen Beruf ausüben darf. Ich hoffe aber, dass ich auch nach meiner Karriere im Fussball bleiben kann. In was für einer Funktion weiss ich aber noch nicht genau.»

Albian Ajeti: Raoul, wer ist für dich von klein auf der beste Zimmer-Partner?

Raoul Petretta: «(lacht) Natürlich du! Seit einer gefühlten Ewigkeit, sicher schon 15 Jahre lang, spielen wir zusammen und sind auch immer zusammen im Zimmer. Wir verstehen uns einfach auf und neben dem Platz sehr, sehr gut. Ausserdem ist es ein riesen Spass, mit dir im Zimmer zu sein.»

Raoul Petretta: Eray, wo gibt es in Basel den besten Dürüm?

Eray Cömert: «Eigentlich gibt es die besten Döner und Dürüm ja in der Türkei. Aber dort schmeckt er nicht so wie wir ihn hier kennen. In der Türkei verwendet man normales Brot und keine Saucen, sondern nur Zwiebeln, Gewürze und Fleisch. In Basel gibt es aber einige gute Dönerbuden. Da möchte ich mich nicht auf einen festlegen.»

Eray Cömert: Samuele, wie findest du eigentlich meine Gesangskünste?

Samuele Campo: «Die sind exzellent! Zu deinen türkischen Liedern kann ich sehr gut einschlafen. Du trällerst deine Songs ja sogar ab und zu unter Dusche. Du hättest eigentlich das Zeug für einen Auftritt vor der Mannschaft (lacht).»

Samuele Campo: Noah, wer ist dein Vorbild?

Noah Okafor: «Mein Vorbild ist mein Vater. Seine Lebensgeschichte fasziniert mich. Er ist mit 17 von Nigeria zuerst nach München gezogen und dann mit 19 in die Schweiz gekommen, wo er in Basel dann meine Mutter kennenlernte. Er hat mich immer unterstützt und stand jederzeit hinter mir. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.»

Noah Okafor: Yves, wer ist dein Lieblingsverteidiger und wieso?

Yves Kaiser: «David Luiz. Seine Spielart finde ich grossartig. Er hat als Verteidiger eine offensive und spektakuläre Art, Fussball zu spielen. Ich verfolge ihn schon seit sicher zehn Jahren, als er das erste Mal zu Chelsea gekommen ist.»

Yves Kaiser: Blas, wie war es für dich, so jung in ein anderes Land und eine andere Kultur zu wechseln?

Blas Riveros: «Das war natürlich speziell. Hier ist alles ganz anders wie in Südamerika: die Sprache, das Essen, die Leute. Aber ich habe mich sehr schnell an mein neues Umfeld gewöhnt. Mein Team und neue Freunde, die ich hier gefunden habe, halfen mir dabei, schnell Fuss zu fassen.»

Blas Riveros: Eder, im Trainingslager in Marbella hast du vor der Mannschaft einen Song gesungen. Was war das für einer und was ist deine Lieblings-Musik?

Eder Balanta: «Am Team-Abend haben mehrere Spieler zum Mikrofon gegriffen und ein wenig gesungen. Ich habe den Song 'Me Rehúso' von Danny Ocean gesungen, ein super Lied! Ich höre sehr gerne Salsa, weil es einfach sehr schön zu tanzen ist. Ich mag den Rhythmus und das Feurige. Mein aktueller Lieblingskünstler ist Paulo Londra. Der läuft bei mir auf Spotify rauf und runter.»

Eder Balanta: Marek, du bist so kräftig und fit. Was ist dein Geheimnis?

Marek Suchy: «Für mich sind mehrere Dinge zentral. Wichtig ist positives Denken, harte Arbeit und sehr viel Disziplin. Gerade während und auch nach einer solch schweren Verletzung, wie ich sie in dieser Hinrunde erlitten habe, musst du jederzeit deine Ziele im Auge behalten und den Fokus nie verlieren.»

Marek Suchy: Fabian, wir mögen ja beide schnelle Autos. Welches war das schnellste Auto, das du je gefahren bist? Mario-Kart gilt nicht!

Fabian Frei: «Wenn es die Strassen, die Sicht und der Verkehr erlauben, fahre ich schon gerne zügig (schmunzelt). Das war in meiner Zeit in Deutschland natürlich schön, weil es dort an vielen Orten keine Geschwindigkeitsbeschränkung gibt. Natürlich steht aber immer die eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer an erster Stelle.»