FCB-Trainer Marcel Koller steht vor einer schwierigen Aufgabe. Mit Marek Suchy, Eder Balanta, Eray Cömert, Carlos Zambrano, Yves Kaiser und Konstantinos Dimitriou stehen ihm nach der Länderspielpause erstmals sechs gelernte Innenverteidiger zu Verfügung. Alle sind fit, alle wollen spielen. Dazu kommen Taulant Xhaka und Fabian Frei, die in der Hinrunde auch schon in der Verteidigung spielten.

«Für mich ist das kein Problem. Im Gegenteil. Es ist gut, dass all meine Innenverteidiger einsatzbereit sind», sagt Koller. Der Trainer freut sich, dass sich seine Verteidigung in diesen Tagen nicht wie von alleine aufstellt. Stattdessen kann er selber je nach Trainingsleistung und Gegner entscheiden, welches Innenverteidiger-Duo die beste Lösung ist.

Eine Idealbesetzung gibt es nicht. Das zeigt der Blick auf unsere Zahlen. Jeder der potenziellen Innenverteidiger hat seine Vor- und Nachteile. Trotzdem lassen sich Tendenzen entdecken, die Marcel Koller bei der Entscheidung helfen könnten. Mit Cömert, Xhaka und Frei in der Innenverteidigung gibt es etwas mehr Gegentore und etwas weniger Punkte. Kaiser und Zambrano spielten zwar wenig, haben aber in dieser Hinsicht die besten Werte. Doch die Führungsqualitäten eines Suchy oder Frei sind dagegen nicht messbar.

FCB-Innenverteidiger im Saison-Vergleich