Bis zur 30. Minute wehrte sich Biels Goalie Jonas Hiller mit 13 Paraden bemerkenswert und bravourös gegen das Genfer Anrennen. Danach brach jedoch der Damm: Jeremy Wick, Makai Holdener und Tanner Richard erhöhten innerhalb von weniger als fünf Minuten von 1:0 auf 4:0. Für den 20-jährigen Holdener, der seine NLA-Karriere vor zwei Jahren in Biel begonnen hat und der schon in Kanada (Richelieu), den USA (Notre Dame), Schweden (Malmö Junioren) und nochmals Nordamerika (Dubuque) Erfahrungen sammelte, war es das erste Goal in der obersten Spielklasse.

Nach dem 0:4 wurde Hiller zum zweiten Mal innerhalb von drei Meisterschaftspartien ausgewechselt.

Hillers derzeitige Verunsicherung widerspiegelt Biels Probleme nach dem brillanten Saisonstart im September (5 Siege aus den ersten 6 Spielen). Aus den letzten sieben Partien holte Biel bloss noch einen Sieg (gegen Kloten), aus den letzten zehn Partien resultierten lediglich zwei Siege.

Genève-Servette - Biel 4:1 (1:0, 3:0, 0:1)

5469 Zuschauer. - SR DiPietro/Wiegand, Gnemmi/Gurtner. - Tore: 15. Bezina (Fransson) 1:0. 30. Wick (Riat) 2:0. 32. Holdener (Richard) 3:0. 35. Richard (Simek) 4:0. 52. Earl (Kreis/Ausschluss Tömmernes) 4:1. - Strafen: 5mal 2 plus 5 Minuten (Traber) plus Spieldauer (Traber) gegen Genève-Servette, 5mal 2 Minuten gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Simek; Earl.

Genève-Servette: Mayer; Petschenig, Tömmernes; Vukovic, Fransson; Loeffel, Bezina; Jacquemet; Holdener, Richard, Simek; Wick, Hasani, Riat; Rubin, Almond, Kyparissis; Traber, Heinimann, Impose; Maillard.

Biel: Hiller (35. Paupe); Lofquist, Kreis; Fey, Forster; Maurer, Jecker; Hächler; Micflikier, Earl, Schmutz; Pouliot, Fuchs, Nussbaumer; Pedretti, Neuenschwander, Lüthi; Tschantré, Joggi, Wetzel; Sutter.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bays, Gerbe, Mercier, Riat, Rod, Romy, Schweri und Spaling, Biel ohne Rajala, Lüthi und Dufner (alle verletzt).