Dem Team aus dem Neuenburger Jura gelang in Weinfelden womöglich mehr als eine Vorentscheidung. La Chaux-de-Fonds setzte sich gegen Thurgau dank einem Startfurioso mit 5:1 durch. Schon nach 19 Minuten führte La Chaux-de-Fonds in Weinfelden 4:0. Der HC Thurgau hatte vorher gegen Ajoie (3x) und La Chaux-de-Fonds (1x) alle Playoff-Heimspiele gewonnen.

La Chaux-de-Fonds gewann die NLB-Meisterschaft letztmals 1996. Von 1999 bis 2009 erreichten die Chaux-de-Fonniers fünf Mal den Playoff-Final, verloren jeweils aber gegen Chur (1999 und 2000), Servette (2002), Biel (2006) und Lausanne (2009). Mit einem Sieg im nächsten Heimspiel am Mittwoch könnte La Chaux-de-Fonds zum ersten Mal seit zehn Jahren in den Playoff-Final einziehen.

Auch in der anderen Halbfinalserie gelang einem Team ein Blitzstart. Langenthal führte dank zwei Goals innerhalb von 35 Sekunden von Robin Leblanc und Pascal Pelletier schon nach zwei Minuten gegen Olten 2:0. Ein weiterer Doppelschlag durch Brent Kelly und Simon Sterchi innerhalb von 55 Sekunden stellte im Schlussabschnitt Langenthals 4:1-Sieg sicher. In dieser Serie steht es nun 2:2.