Schon am Dienstag gegen die Rapperswil-Jona Lakers (5:3) hatten die SCL Tigers in der Ilfishalle nach zuvor drei Zu-Null-Siegen (gegen Biel, Zug und die ZSC Lions) nicht mehr überzeugt. Anders als von den Lakers wurde die Nonchalance der Emmentaler von Servette rigoros bestraft. Im ersten Abschnitt erspielten sich die Tigers noch ein Chancenplus. Dennoch führte Servette nach 18 Minuten 2:0. Ab dem zweiten Abschnitt erspielte sich das Team von Chris McSorley auch die besseren Möglichkeiten.

Eine wichtige Rolle spielten in diesem Strichkampf die Goalies. Damiano Ciaccio, zuletzt insbesondere in Heimspielen eine "Mauer", sah bei den ersten beiden Gegentoren nicht gut aus. Genfs Gauthier Descloux (35 Paraden) zeigte hingegen eine tadellose Leistung und kam zum vierten Shutout in dieser Saison.

Die Goals für Servette, das nach drei Niederlagen de suite erstmals wieder gewann, erzielten Noah Rod, Jack Skille und Cody Almond. Genf besiegte die Langnauer im vierten Duell diese Saison (wovon eines im Cup) zum ersten Mal.

Telegramm:

SCL Tigers - Genève-Servette 0:3 (0:2, 0:1, 0:0)

6000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Koch/Urban, Ambrosetti/Castelli. - Tore: 12. Rod 0:1. 18. Skille (Winnik, Bozon) 0:2. 40. (39:05) Almond (Bezina, Wingels) 0:3. - Strafen: je 2mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Almond.

SCL Tigers: Ciaccio; Glauser, Leeger; Erni, Lardi; Cadonau, Huguenin; Kindschi; Kuonen, Gagnon, Dostoinow; Pascal Berger, Johansson, Pesonen; DiDomenico, Diem, Neukom; Rüegsegger, Randegger, Nils Berger; Gerber.

Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Völlmin, Dufner; Kast, Bezina; Wingels, Almond, Winnik; Wick, Skille, Rod; Fritsche, Berthon, Bozon; Riat, Maillard, Kyparissis; Massimino, Patry.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Blaser, Gustafsson, Punnenovs (alle verletzt) und Elo (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Antonietti, Douay, Fransson, Mayer, Martinsson, Mercier, Romy, Rubin, Vukovic (alle verletzt) und Richard (krank). - Timeout SCL Tigers (40./Coach's Challenge).