18 Minuten genügten dem Meister, um die Verhältnisse beim Tabellendritten HCD klarzustellen. Thomas Rüfenacht, Simon Bodenmann und Ramon Untersander führten die Vorentscheidung mit drei Treffern zwischen der 13. und der 18. Minute herbei. Zwischen dem zweiten und dem dritten Tor lagen lediglich 15 Sekunden. In den ersten Minuten nach Anpfiff zum zweiten Drittel traf Bodenmann erneut, später erhöhte Mark Arcobello auf 5:0. Erst im Schlussdrittel gelang Marc Wieser der Ehrentreffer für die Davoser, die letztmals im Januar 2005 zuhause mit fünf Toren Differenz verloren hatten (4:9 gegen Ambri).

Der SCB behauptete damit sein Polster von fünf Punkten an der Tabellenspitze. Im letzten Spiel vor der zehntägigen Länderspielpause empfängt er am Samstag den EV Zug, der zuhause gegen Fribourg nicht aus dem Tief fand und ein 4:6 bezog. Es war dies die sechste Meisterschafts-Niederlage in Folge für die Zuger, die zunächst ein 1:4 noch hatten ausgleichen können. Das entscheidende 5:4 markierte Fribourgs Dreifachtorschütze Roman Cervenka in der 35. Minute. Dessen Sturmpartner Andrej Bykow hatte seinen Stock bei vier der ersten fünf Freiburger Treffer im Spiel.

Berns erster Verfolger Lugano feierte im Tessiner Derby mit Ambri-Piotta einen 3:1-Heimsieg. Sébastien Reuille entschied das Duell in der 54. Minute mit seinem erst zweiten Saisontor.

Im vierten Spiel des Abends setzte sich Biel im Strichduell gegen die SCL Tigers zuhause 2:1 durch. Für die formschwachen Seeländer war es erst der dritte Sieg aus den letzten 13 Spielen. Jason Fuchs und Robbie Earl lenkten die Partie im Mitteldrittel in die gewünschten Bahnen aus Sicht der Bieler.

Resultate und Rangliste:

Resultate: Genève-Servette - Lausanne 6:1 (1:0, 2:1, 3:0). Zug - Fribourg-Gottéron 4:6 (1:2, 3:3, 0:1). Lugano - Ambri-Piotta 3:1 (0:0, 1:1, 2:0). Davos - Bern 1:6 (0:3, 0:2, 1:1). Biel - SCL Tigers 2:1 (0:0, 2:0, 0:1).

Rangliste: 1. Bern 18/43 (69:33). 2. Lugano 18/38 (61:40). 3. ZSC Lions 18/32 (63:48). 4. Davos 19/32 (56:57). 5. Fribourg-Gottéron 19/32 (49:52). 6. Zug 18/28 (52:50). 7. Biel 19/25 (53:59). 8. Genève-Servette 19/23 (45:55). 9. Ambri-Piotta 19/22 (45:58). 10. SCL Tigers 19/22 (47:58). 11. Lausanne 18/21 (51:62). 12. Kloten 18/15 (34:53).