Den entscheidenden Treffer für Servette erzielte Daniel Vukovic nach 3:33 Minuten in der Overtime, in dem er nach einem Abpraller am schnellsten reagierte. Dass die Gäste überhaupt die Verlängerung erreicht hatten, verdankten sie Cody Almond, der 32 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit bei sechs gegen fünf Feldspielern mit einer herrlichen Einzelaktion zum 1:1 traf. Kurz zuvor war dem Lausanner Topskorer Juha-Pekka Hytönen der Stock zerbrochen, als er die Möglichkeit hatte, ins leere Gehäuse das 2:0 zu erzielen. Überhaupt war es für die Genfer ein glücklicher Sieg, der erste im vierten Saisonduell gegen die Waadtländer.

Als die beiden Teams am vergangenen Samstag in der Winter Classic im Stade de Genève erstmals in diesem Jahr aufeinandergetroffen waren, fiel der einzige Treffer nach 45 Sekunden in der Verlängerung, als der Siegtorschütze vom Donnerstag Daniel Vukovic auf der Strafbank sass. Auch diesmal mussten sich die 7439 Zuschauer in der Malley-Halle bis zum ersten Tor lange gedulden. In der 51. Minute traf Daniel Bang im Powerplay nach einem Abpraller zum 1:0 für die Gastgeber. Zuvor war dem schwedischen Stürmer während fünf Partien kein Skorerpunkt gelungen.

Lausanne - Genève-Servette 1:2 (0:0, 0:0, 1:1, 0:1) n.V.

Malley. - 7439 Zuschauer. - SR Eichmann/Kurmann, Mauron/Tscherrig. - Tore: 51. Bang (Hytönen, Setzinger/Ausschluss Rod) 1:0. 60. (59:28) Almond 1:1 (ohne Goalie). 64. (63:33) Vukovic (Iglesias) 1:2. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lausanne, 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Hytönen; Lombardi.

Lausanne: Huet; Gobbi, Leeger; Jannik Fischer, Lardi; Genazzi, Stalder; Seydoux, Morant; Bürki, Hytönen, Bang; Simon Fischer, Genoway, Setzinger; Neuenschwander, Froidevaux, Déruns; Benjamin Antonietti, Savary, Ulmann.

Genève-Servette: Stephan; Eliot Antonietti, Bezina; Stafford, Iglesias; Vukovic, Marti; Kamerzin; Simek, Romy, Hollenstein; Daugavins, Lombardi, Almond; Jacquemet, Rod, Berthon; Gerber, Rivera, Petrell; Fritsche.

Bemerkungen: Lausanne ohne Conz, Augsburger (beide verletzt) und Fleury. Genève-Servette ohne Picard (überzählige Ausländer) und Mercier (verletzt). - Genève-Servette von 58:55 bis 59:28 ohne Goalie.

Rangliste: 1. ZSC Lions 40/85. 2. Ambri-Piotta 40/70. 3. Fribourg 38/67. 4. Kloten Flyers 40/67. 5. Lugano 39/65. 6. Davos 39/63. 7. Bern 40/61. 8. Genève-Servette 40/59. 9. Lausanne 40/53. 10. Zug 39/47. 11. Biel 41/42. 12. Rapperswil-Jona Lakers 40/35.