1 Xamax sitzt GC im Nacken

Einen Elektroschock wollte Präsident Christian Binggeli seiner Mannschaft mit dem überraschenden Trainerwechsel von Michel Decastel zu Stéphane Henchoz verabreichen. Zumindest für ein erstes Spiel lässt sich sagen: Rechnung aufgegangen. Neuchâtel Xamax besiegte Luzern nach einer guten Leistung durch Tore von Ademi und Nuzzolo 2:1 und sitzt nun mit nur noch einem Punkt Rückstand GC im Nacken; dem nächsten Gegner. «Ich wollte von der Mannschaft Aggressivität sehen, und das hat sie umgesetzt», lobte Henchoz. Dem Luzerner Goalie David Zibung dagegen wurde die Freude über sein 500. Spiel für die Zentralschweizer gehörig vermiest.

2 Celestini schlechter als Abascal

Ganz nahe vor seinem dritten Sieg im 11. Super-League-Spiel mit dem FC Lugano stand Trainer Fabio Celestini. In der Nachspielzeit musste er jedoch mit ansehen, wie der FC Sion durch Ndoye zum verdienten 2:2 ausglich. Seit dem ersten Spieltag, einem 2:1-Sieg in … Sion, warten die Tessiner auf den zweiten Auswärtssieg. Celestinis Zwischenbilanz ist mager, bis jetzt hat sich der Anfang Oktober vollzogene Trainerwechsel nicht gelohnt. Vorgänger Guillermo Abascal hatte gar den besseren Punkteschnitt. Mal schauen, wie lange Präsident Renzetti noch Geduld hat.

3 GC verliert trotz Ravet das Derby

Einen Neustart mit einer Niederlage zu beginnen, ist nicht ideal. Doch die auf fünf Positionen umbesetzten Grasshoppers verloren zum dritten Mal in dieser Saison das Derby gegen den FCZ. Dessen 3:1-Sieg war leistungsgerecht, die Hoppers hatten nach ansprechender erster Halbzeit abgebaut. Der von Freiburg ausgeliehene Yoric Ravet spielte recht gut, doch Entscheidendes gelang ihm nicht. Zum erst dritten Mal in dieser Saison blieb YB beim 1:1 in Thun ohne Sieg. An den 19 Punkten Vorsprung auf Basel änderte sich aber nichts, weil auch Rotblau zu Hause gegen St. Gallen nur 1:1 spielte.

Auch Yoric Ravet kann die dritte Derby-Niederlage von GC nicht verhindern.

Auch Yoric Ravet kann die dritte Derby-Niederlage von GC nicht verhindern.

4 6:0 – Citizens und Agüero im Torrausch

In der Premier League hatte Liverpool – ohne den verletzten Shaqiri – am Samstag mit einem 3:0 über Bournemouth vorgelegt und gehofft, dass Rivale Manchester City tags darauf gegen Chelsea stolpert. Doch die Blues, die zuvor in 25 Partien nur 23 Gegentore kassiert hatten, wurden von den Sky Blues richtiggehend auseinandergenommen. Nach 25 Minuten hatten Sterling, zwei Mal Agüero und Gündogan für einen 4:0-Vorsprung gesorgt. Nach der Pause schraubte der neue Tabellenführer dank weiteren Toren von Agüero und Sterling das Skore auf 6:0. Chelsea egalisierte beinahe seine bisher höchste Niederlage, ein 0:7 in Nottingham im April 1991