Aus der Optik von National-Trainerin Martina Voss-Tecklenburg ist der Sieg in der Gruppe mit dem EM-Halbfinalisten Dänemark keine Utopie. Gleich bei erster Gelegenheit demonstrierte das Schweizer Nationalteam, dass mit ihm in den nächsten Jahren tatsächlich zu rechnen sein könnte und eine WM-Premiere durchaus zu thematisieren ist.

Gegen Serbien erspielten sich die Einheimischen vor knapp 900 Zuschauern bis zur 38. Minute eine 4:0-Führung und früh die Basis zur Gala. Neben der langjährigen Lyon-Titularin Lara Dickenmann brillierte insbesondere Ana Maria Crnogorcevic. Die Regisseurin des FFC Frankfurt war mit vier Treffern an der Demontage der Aussenseiterinnen hauptbeteiligt. Das Duo führte eine Equipe an, die in der Startformation mit neun im Ausland engagierten Spielerinnen bestückt war.

Am Donnerstag werden die Startsiegerinnen auswärts gegen Island indes einer wesentlich härteren Belastungsprobe ausgesetzt sein. An der letzten EM war der nächste Kontrahent der SFV-Talente unter die Top 8 vorgestossen.

Schweiz - Serbien 9:0 (4:0)

Nyon. - 915 Zuschauer. - SR Pirie (Scho). - Tore: 13. Bachmann 1:0. 21. Crnogorcevic 2:0. 36. Dickenmann (Foulpenalty) 3:0. 38. Wälti 4:0. 61. Crnogorcevic 5:0. 75. Bürki 6:0. 81. Crnogorcevic 7:0. 83. Bachmann 8:0. 87. Crnogorcevic 9:0.

Schweiz: Thalmann (Torres); Humm (Zürich), Abbé (Freiburg/65. Bernauer/Cloppenburg), Kiwic (Zürich), Maritz (Wolfsburg); Bürki (Bayern München/82. Aigbogun/Basel), Moser (Hoffenheim/71. Maendly/Torres), Wälti (Potsdam), Crnogorcevic (Frankfurt); Bachmann (Malmö), Dickenmann (Lyon).

WM-Qualifikation. Gruppe 3. 1. Spieltag: Schweiz - Serbien 9:0 (4:0). - Weiterer Spielplan der Schweiz: 26. September: Island - Schweiz. 31. Oktober: Dänemark - Schweiz. 12. Februar 2014: Israel - Schweiz. 5. April: Schweiz - Malta. 10. April: Schweiz - Dänemark. 8. Mai: Schweiz - Island. 14. Juni: Schweiz - Israel. 19. Juni: Serbien - Schweiz. 17. September: Malta - Schweiz.