Als Manuel Akanji im Morgentraining fehlt, heisst es, das Kreuz schmerze. Plausibel, verliess er doch das Feld im zweiten Training am Freitag schon früher als der Rest des Teams. Komisch nur, dass er da bei Teamkollege Ricky van Wolfswinkel über Oberschenkel-Probleme klagte. 

Was es am Ende wirklich war, ist unklar. Klar ist dafür: Manuel Akanji hat am Samstagmorgen das Camp des FC Basel in Marbella verlassen. Am Flughafen Málaga wurde er gesichtet, als er in Richtung Heimat flog. Der FCB seinerseits bestätigt: Ja, Akanji ist abgereist. Er weilt zwecks Verhandlungen im Ausland. Näher darauf eingehen möchte man beim Noch-Arbeitgeber Akanjis nicht. Weder Land noch Verein als Zielort werden bestätigt. 

Medizincheck steht noch aus 

Die bz weiss aber, dass die Informationen diverser deutscher Medien und des Blicks nicht falsch sind. Akanji will zu Dortmund und verhandelt dort. Aber, entgegen den Meldungen des Blicks, ist der Transfer noch nicht komplett abgewickelt. Stand Samstagnachmittag ist weder ein Vertrag unterschrieben noch ist der Medizincheck bereits über die Bühne gegangen. 

Daher steht auch die Bestätigung beider Vereine noch aus. Der Blick wirft eine Ablösesumme von 21,5 Millionen Euro in den Raum, der deutsche Kicker hingegen schreibt, man solle sich auf einen Preis unter 20 Millionen geeinigt haben. Die Ablöse könne jedoch "noch moderat steigen", dies ist aber abhängig von erfolgsorientierten Bonuszahlungen.