Marcel Schmelzer

Marcel Schmelzer (Archiv).

Marcel Schmelzer (Archiv).

«Wir hätten uns sehr, sehr, sehr darüber gefreut, wenn es [das Spiel] an einem anderen Tag hätte stattfinden können. Bei aller Grösse des Wettbewerbs: Wir sind alle Menschen.»

Sokratis

Sokratis.

Sokratis.

«Wir wurden wie Tiere behandelt und nicht wie Menschen.»

Nuri Sahin

Nuri Sahin.

Nuri Sahin.

«Ich weiss nicht, ob das die Leute verstehen können, aber bis ich in der zweiten Halbzeit auf dem Platz war, habe ich nicht an Fussball gedacht. (Sahin war in der Pause eingewechselt worden.) Ich weiss, dass der Fussball wichtig ist. Und ich weiss, dass wir sehr viel Geld verdienen, ein privilegiertes Leben haben. Aber wir sind auch nur Menschen und es gibt sehr viel mehr als Fussball auf dieser Welt. Das haben wir vergangene Nacht gefühlt.»

Roman Bürki

Der Schweizer Goalie Roman Bürki trug beim Aufwärmen für das Spiel ein Trikot seines Teamkollegen Marc Bartra, der bei dem Anschlag verletzt wurde.

Der Schweizer Goalie Roman Bürki trug beim Aufwärmen für das Spiel ein Trikot seines Teamkollegen Marc Bartra, der bei dem Anschlag verletzt wurde.

«Man hat uns keinen Gefallen getan, dieses Spiel anzusetzen, nicht mal 24 Stunden nach einem Anschlag. Ich hatte nicht eine Stunde Schlaf in der Nacht, das ist nicht die optimale Vorbereitung auf solch ein Spiel.»

Trainer Thomas Tuchel

Thomas Tuchel.

Thomas Tuchel.

«Wir hätten uns mehr Zeit zur Vorbereitung und natürlich zur Verarbeitung gewünscht. Aber wir haben diese Zeit nicht bekommen. Damit mussten wir umgehen. Doch wir fühlten uns komplett übergangen, als es hiess: ‹Morgen seid ihr dran!›»

«Wir waren in die Entscheidung überhaupt nicht involviert. Der Termin wurde vorgegeben, als das Ausmass noch längst nicht bekannt war, und wir hatten zu funktionieren. Es erweckte den Eindruck, als wäre bloss eine Bierdose an unseren Bus geflogen.»

«Die Uefa in der Schweiz hat dies einfach so entschieden und es uns per SMS mitgeteilt. Das war natürlich kein gutes Gefühl – vielmehr eines der Ohnmacht.»