Der 48-jährige Vorarlberger war der wichtigste Baustein auf dem Weg der Young Boys zum ersten Meistertitel seit 1986. Hütter hatte im September 2015 die Nachfolge von Uli Forte und dem Interimstrainer und jetzigen Assistenten Harald Gämperle als Trainer angetreten und formte zusammen mit Sportchef Christoph Spycher die Mannschaft, die in diesem Frühjahr den FC Basel entthronte. Am Sonntag in einer Woche bietet sich den Bernern zudem mit einem Sieg im Cupfinal gegen den FC Zürich die Chance, das Double zu gewinnen.

Hütter unterschreibt bei der Eintracht mit dem Schweizer Internationalen Gelson Fernandes einen Dreijahres-Vertrag und wird die Nachfolge von Niko Kovac antreten, der zu Bayern München wechselt. Unter dem Kroaten erreichten die Hessen zum zweiten Mal in Folge den Cupfinal (19. Mai), die am Wochenende zu Ende gegangene Bundesliga schlossen sie nach einem sportlichen Einbruch in den letzten Wochen im 8. Rang ab.

Hütter, der 2015 mit Salzburg das Double gewonnen hatte, machte nie ein Geheimnis daraus, dass ihn sein Weg als Trainer einst in die Bundesliga führen soll. Im letzten Herbst war er mit Werder Bremen in Verbindung gebracht worden, worauf der Österreicher aber sein vorläufiges Bekenntnis zu YB abgab und seinen Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr bis 2019 verlängerte. Nach dem Gewinn des Meistertitels und allenfalls auch noch des Cups war er nun aber nicht mehr zu halten.