Ajax Amsterdam hat in diesem Frühling die Herzen neutraler Fussballfans erobert. Mit Offensivfussball, frisch von der Leber weg. Erst wurde im Achtelfinal der Champions League der Titelverteidiger Real Madrid weggeballert. Dann musste Juventus mit Weltfussballer Cristiano Ronaldo dran glauben.

Und im Halbfinal ist Ajax soooooooo nah dran, um 24 Jahre nach dem grossen Team um Spielmacher Jari Litmanen wieder in den Final der Königsklasse vorzustossen. Nur noch Sekunden fehlen den «jungen Wilden» – da schiesst Lucas Moura das 3:2 für Tottenham, damit stehen die «Spurs» im Endspiel. Wie vom Blitz getroffen sacken mehrere Ajax-Spieler zusammen und auch nach dem Schlusspfiff können die Niederländer nicht fassen, was ihnen soeben widerfahren ist.

Zwischen Himmel und Hölle: Ajax weint, Tottenham weint, alle weinen