Nachdem der Europäische Handballverband EHF den vom Schweizerischen Handballverband SHV eingereichten Protest akzeptiert hat, sind nun sowohl die Schweiz als auch Bosnien-Herzegowina dazu aufgefordert, bis zum 31. Januar 2018 eine Stellungnahme zu den Geschehnissen einzureichen. Das geht aus einer entsprechenden Medienmitteilung des EHF hervor.

Der SHV hatte unmittelbar nach der 15:21-Niederlage auswärts in Bosnien-Herzegowina vom Samstag, 13. Januar 2018, Protest gegen die Wertung ebendieser Partie eingelegt. Dies, weil der Gastgeber einen nicht auf dem offiziellen Matchbericht aufgeführten Spieler eingesetzt hatte.

Der WM-Traum lebt weiter

Aufgrund der Niederlage hatte die Schweiz die Playoffs, die zweite Stufe der Qualifikationsphase für die WM 2019, verpasst. Sollte der EHF dem Schweizer Protest recht geben, dürfte die Schweiz dank eines Forfaitsieges doch weiter von einer WM-Teilnahme träumen.

Die Playoff-Paarungen werden im Rahmen der Handball-EM am Samstag, 27. Januar 2018, ausgelost. Weil bis dahin nicht klar sein wird, ob die Schweiz oder Bosnien-Herzegowina als Sieger der WM-Qualifikations-Gruppe 6 teilnehmen wird, wird an dieser Stelle ein Los mit der Aufschrift «Schweiz/Bosnien-Herzegowina» verwendet werden.