Bouhanni profitierte auch davon, dass die erfolgsverwöhnte Equipe von Quick Step ihren Topsprinter Elia Viviani nicht rechtzeitig in eine gute Position bringen konnte. Der favorisierte Italiener, der die 3. Etappe souverän gewonnen hatte, wurde diesmal lediglich Dritter, geschlagen auch noch vom Niederländer Danny van Poppel.

Der Franzose Rudy Molard behauptete sich als Leader. Er liegt weiterhin 41 Sekunden vor dem Polen Michal Kwiatkowski. Verlierer gab es aber einige. 25 km vor dem Ziel hatten sich Windstaffeln gebildet, die das Feld in mehrere Teile aufsplitteten. Der Franzose Thibaut Pinot verlor so rund eineinhalb Minuten. Gleiches galt für den Niederländer Wilco Kelderman, den bisherigen Gesamt-Sechsten, der auch noch einen Defekt erlitt.

Die Etappe vom Freitag führt lediglich über zwei Anstiege der 3. Kategorie, doch die Sprinter werden dennoch nur wenig Aussichten auf den Sieg haben. Die letzten 20 km zum Ziel in Pozo Alcon im südspanischen Hinterland sind fast durchwegs ansteigend.